Die aus Venedig stammende und in Berlin lebende Künstlerin präsentiert eine Montage zweier kontrastierender Motive. Sie schafft eine einfache bildliche Situation: Eine weiße und eine grauschwarze, vernagelte Fläche verweisen gemeinsam auf die Themen der Offen- und der Geschlossenheit. Die harte, klare Motivik changiert dabei zwischen Abstraktheit und Konkretion und eröffnet eine Vielfalt an komplexen Deutungsmöglichkeiten.

Festivalleiter Björn Gottstein: „Die Frage des Betrachters ist eigentlich, ob sich die Flächen öffnen lassen, ob sie in irgendeiner Form durchlässig sind.“ Die 1965 geborene Künstlerin Bonvicini ist bekannt für Arbeiten, die mit Macht sowie mit Geschlechterverhältnissen und Sexualität zu tun haben. Ihre neue Plakatarbeit flankiert in Donaueschingen ein Musikfestival, das sich in diesem Jahr mit Schnittstellen zwischen Pop und Avantgarde auseinandersetzt.

Das Plakat liegt in einer Auflage von 800 Stück vor und kann zum Preis von zwölf Euro bei der Stadt Donaueschingen erworben werden (Bestellungen unter Telefon 0771 857-221 oder per E-Mail: tourist.info@donaueschingen.de). Ab Festivalbeginn sind zudem 20 von der Künstlerin signierte Exemplare zum Preis von je 150 Euro erhältlich. Der Erlös kommt der Gesellschaft der Musikfreunde Donaueschingen zugute.

Die Donaueschinger Musiktage präsentieren vom 14. bis zum 16. Oktober 18 Uraufführungen sowie Klanginstallationen. Das vollständige Programm und der Programmflyer zum Herunterladen stehen auf www.SWR.de/donaueschingen. Karten gibt es unter www.reservix.de oder über die Tickethotline 01806 700 733.Die Kulturstiftung des Bundes fördert die Donaueschinger Musiktage 2016 im Rahmen ihrer Spitzenförderung. Weitere Förderer sind das Land Baden-Württemberg, die Stadt Donaueschingen und der Südwestrundfunk. Alle uraufgeführten Kompositionen sind Auftragswerke des Südwestrundfunks und werden im Kulturprogramm SWR2 gesendet.