Das Kulturamt der Stadt Donaueschingen ist erstmals Veranstalter des Herbstfestes, das am 6. Oktober in seine 46. Auflage geht. Kai Sauser vom Gewerbeverein bezeichnete den Schritt während einer Vorbesprechung mit den Teilnehmern als logische Folge einer Entwicklung, die von kontinuierlich steigenden Vorschriften hinsichtlich der Sicherheit und der Hygiene geprägt ist.

Sauser und Christian Köster übernehmen allerdings auch in Zukunft ehrenamtlich einen Teil der organisatorischen Aufgaben. Managerin des Festes ist ab sofort Heike Föhrenbach vom Amt für Kultur.

"Grundsätzlich bleibt vieles wie gehabt", erläuterte Sauser. Der in den Vorjahren eingeschlagene Weg soll weitergegangen werden. Er appellierte, an der Schulung durch den Wirtschaftskontrolldienst am 17. September um 17.30 Uhr im Clubhaus der DJK Allmendshofen teilzunehmen, um Ärger und unnötige Bußen zu vermeiden. Um Müll zu vermeiden, ist der Getränkeausschank nur in Mehrwegbehältern und gegen Entrichtung eines Pfandes möglich. Musik ist während dem Herbstfest bis höchstens 24 Uhr erlaubt, die Ausschankgenehmigung endet um 1 Uhr.

Festaufbau ist am Freitag 5. Oktober, ab 18 Uhr und am Samstag zwischen 7 und 9.30 Uhr möglich. Danach sind auf dem Festgelände keine Fahrzeuge mehr zugelassen. Vor dem Feststart erfolgt eine Begehung mit externen Sicherheitsbeauftragten. Der Festabbau muss spätestens am 7. Oktober um 10 Uhr beendet sein.

Neben einem reichhaltigen kulinarischen Angebot bieten die Teilnehmer wieder diverse Aktionen an. So gib es wieder das beliebte Kinderkarussell oder die Möglichkeit, an einem Bobbycar-Rennen teilzunehmen. Auf dem Hengstler-Platz gibt es Live-Musik mit der Gruppe Fifty-Fifty. Im Anschluss rockt die Band Diva die Bühne. Abends ist am Rathaus live die Band Soulmachine zu hören.

Das 46. Donaueschinger Herbstfest zählt 63 Teilnehmer. Erstmals ist der Schachclub dabei. Den Sanitätsdienst übernimmt das Rote Kreuz. Es bietet für Teilnehmer ab 8 Uhr ein Frühstück an.