Wer hätte das gedacht, die Familie Busch (Waldshut/Donaueschingen) sowie die Familie Burkard aus Villingen sind im Finale um den Titel der Fittest Family Germany, dem Fernsehformat in Sat1. Sie kämpfen am Samstag ab 12 Uhr um die Siegprämie von 100.000 Euro an. 

Spannendes Halbfinale

Es war ein sehr spannendes Halbfinale. Bei den Buschs konnte Familienoberhaupt Peter nach einem Muskelfaserriss, den er sich in der zweiten Show holte, nicht mehr antreten. Also musste Ersatz her. Fündig wurde man beim ebenfalls zur Familie gehörenden Florian Harwath aus Donaueschingen. Der 1,96 Meter große Florian mischte gleich mächtig mit.

Es galt wieder drei Herausforderungen zu meistern. Beim Reifen ziehen, einer wog immerhin 50 Kilogramm, war wieder der Teamgeist gefragt. Hier setzten sich die Buschs auf Rang zwei durch.

 

Pascal Schmidt bereitet sich im Fitnessstudio auf die Herausforderungen vor.
Pascal Schmidt bereitet sich im Fitnessstudio auf die Herausforderungen vor. | Bild: Roger Müller

Weiter ging es mit Sandsäcken, die nach einem Parcours in einen Muldenkipper geworfen werden mussten. Und hier gewann das Quartett vor allen anderen Familien. Einziger Wermutstropfen: Mutter Silvia Busch verletzte sich am Handgelenk und war für den nächsten Wettkampf praktisch raus. Hier musste Tochter Dominique ran.

Tochter Dominique schlägt sich tapfer

Zunächst ging es über 400 Meter rennen, ehe ein 70 Kilogramm Schlitten mit Strohballen 20 Meter weit gezogen werden musste. Dann galt es eine Treppe aus den Strohballen zu bauen, um eine Mauer zu überwinden. Und Dominique Busch schlug sich sehr gut mit Platz zwei. Dennoch reichte es nicht zum direkten Einzug ins Finale. Die Familie musste noch in den „Eliminator“, einem weiteren schweren Parcours. Doch auch da ließen die Buschs nichts anbrennen und zogen somit ins Finale ein.

Spaß auch abseits der Dreharbeiten hat die Familie Busch. Vorne Pascal Schmidt, dahinter im Uhrzeigersinn Dominique Busch, Peter Busch, Handball Weltmeister Pascal Hens, Coach des Teams, und Mutter Silvia.
Spaß auch abseits der Dreharbeiten hat die Familie Busch. Vorne Pascal Schmidt, dahinter im Uhrzeigersinn Dominique Busch, Peter Busch, Handball Weltmeister Pascal Hens, Coach des Teams, und Mutter Silvia. | Bild: privat

Alle fünf waren überglücklich nach dem Finaleinzug. Vor allem Papa Peter Busch standen nach der gezeigten Leistung seiner Familie die Tränen in den Augen, „für die ich mich kein bisschen schäme“, so das Familienoberhaupt.

Nachrücker kommt an seine Grenzen

Der Donaueschinger Florian Harwath, Grossneffe von Silvia Busch, der als Nachrücker für den verletzten Peter ins Familienteam nachrückte, kam im Halbfinale ein Stück weit an seine Grenzen. „“Ich war zu Beginn natürlich sehr aufgeregt, da ich so etwas auch noch nie gemacht hatte“, so der Donaueschinger. „Aber der Einzug ins Finale war ein super Gefühl, und nun freue ich mich auf die Entscheidung in Hamburg“.

Konkurrenz aus Villingen

Für die Villinger Familie Burkard lief es zunächst nicht optimal, sie kamen in der ersten Herausforderung nur auf den letzten Platz. Dann aber in der zweiten Challenge mit den Sandsäcken kletterten sie auf Rang zwei. Es folgte der große Auftritt von Siska Burkard. Sie meisterte ihre Herausforderung – bei der nur ein weibliches Familienmitglied einer jeden Familie antreten musste – mit Bravour und gewann den dritten Durchgang. Dennoch blieben auch sie vom „Eliminator“ nicht verschont. Dort setzten sie sich gegen ihre Mitstreiter durch und zogen somit ins Finale ein.

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Nun kommt es am Samstag zum großen Showdown im Finale, und man darf gespannt sein, ob sich nicht vielleicht eine der Familien aus der Region die 100.000 Euro Siegprämie schnappt.