70 närrische Senioren

  • Die Wolterdinger Immerfroh-Narren Rainer Schaller und Heinz Greuter tigern frohgelaunt durch die Straßen.
    Die Wolterdinger Immerfroh-Narren Rainer Schaller und Heinz Greuter tigern frohgelaunt durch die Straßen. | Bild: Anita Reichart
    Wolterdingen: In Wolterdingen soll der Schmutzige Dunnschdig nicht aussterben, sondern an Attraktivität dazugewinnen, ist sich eine Gruppe ehemaliger Bregtal-Glonki-Mitglieder einig. Sie stellten schon zu früher Stunde auf dem Dorfplatz einen Verpflegungsstand mit Stehtischen auf, was bei den angenehmen Temperaturen gerne angenommen wurde. „Es wäre schön, wenn im kommenden Jahr weitere Mitstreiter, eventuell mit Besenwirtschaften, dabei wären“, so Stefan Mattes. Der Narrenverein Immerfroh nutzte den Tag auch, um dem Kindergarten eine Spende von 150 Euro zu übergeben und nach zwölf Jahren lockte das Seniorenfrühstück, bei dem 70 ältere Herrschaften gerne am Tisch Platz nahmen, immer noch. Nachmittags nahmen für Wolterdinger Verhältnisse viele kleine Narren am Umzug teil. (rei)

Tadellose Ortsvorsteherin

  • Auf geht’s zur Befreiung der Kinder in Hubertshofen.
    Auf geht’s zur Befreiung der Kinder in Hubertshofen. | Bild: SK
    Hubertshofen: Aufregung pur herrschte bei den kleinen Narren im Kindergarten Hubertshofen, als sie von den großen Narren befreit werden sollten. Eigens dafür hatten sie sogar ein kleines Programm eingeübt. Zunächst mussten sie sich in Geduld üben, da erst einmal Ortsvorsteherin Monika Winterhalder ihres Amtes enthoben werden musste. Im Ratszimmer wurde die Chefin ins Schandbrett gelegt und ihr der Schlüssel abgenommen. Erfreulicherweise waren keine gravierenden Fehltaten zu verbuchen, sodass sie auch gleich wieder befreit werden konnte. Als kleine Buße muss sie am bunten Abend einen Auftritt gemeinsam mit dem Ortsvorsteher aus Mistelbrunn darbieten.
    (lrd)

Narrensprüche zur Befreiung

  • Großen Spaß haben die kleinen Narren in Neudingen.
    Großen Spaß haben die kleinen Narren in Neudingen. | Bild: SK
    Neudingen: Mit vielen Narrensprüchen empfingen die Kinder des Kindergartens Neudingen die Narren sowie die Musikkapelle. Belohnt für ihre Mühe und den Mut, die Sprüche aufzusagen, wurden sie im Anschluss von Narrenmutter Christa Matt sowie dem Elferrat. Neben den Sprüchen ließ es sich die Musikkapelle Neudingen nicht nehmen, mit ihren Instrumenten das Narrenvolk zu unterhalten und gute Stimmung zu verbreiten. Nicht nur die Neudinger Kindergartenkinder fanden sich zu dieser Befreiung in das Gebäude des Hortes ein, sondern auch alle Schulkinder sowie einige große Narren. (aw)

Feuchts Geschichtsstunde

  • Die Pfohrener Jubiläums-Ortschaftsräte Ferdinand Wolf, Siegfried Wolf, Tamara Fricker, Margot Hirt, Karin Fricker und Irmtraud Wesle warten gut gelaunt auf den Rathaussturm.
    Die Pfohrener Jubiläums-Ortschaftsräte Ferdinand Wolf, Siegfried Wolf, Tamara Fricker, Margot Hirt, Karin Fricker und Irmtraud Wesle warten gut gelaunt auf den Rathaussturm. | Bild: SK
    Pfohren: Zur kleinen Geschichtsstunde deklarierte Ortsvorsteher Gerhard Feucht die Schlüsselübergabe um. Nachdem die Räte den Narrenbaum mit Kranhilfe von der Waagerechten und die Senkrechte gehievt hatten, stellte ihnen Feucht erst einmal ein paar Fragen zur Dorfhistorie. Schließlich feiert Pfohren in diesem Jahr sein 1200-Jahr-Jubiläum und entsprechend gekleidet waren er und die Rathausbediensteten. Mit einer 2- im Test schafften die Narrenräte das Klassenziel und erhielten dann den Rathauschlüssel. Stolz reckte diesen erstmals der neu gewählte Zunftmeister Jörg Moosmann in die Höhe, während im Wind vor dem Rathaus die Fahne zum Dorfjubiläum ebenfalls erstmals flatterte.
    (bom)

Und der Storch schaut zu

  • Lustige Schülerbefreiung in Aasen mit Ortsvorsteher Horst Hall und Silvia Renz vom Elferrat. <em>Bilder: Elisabeth Winkelmann-Klingsporn, Anita Reichart (2), Andrea Wieland (2), Rainer Bombardi, Lutz Rademacher (3)</em>
    Lustige Schülerbefreiung in Aasen mit Ortsvorsteher Horst Hall und Silvia Renz vom Elferrat. Bilder: Elisabeth Winkelmann-Klingsporn, Anita Reichart (2), Andrea Wieland (2), Rainer Bombardi, Lutz Rademacher (3)
    Aasen: Von Schülerbefreiung bis Narrenbaumaufstellen boten die Aasener Narren, Weiherliit, Elferrat, MV-Kapelle gestern auf dem Schulhof und Rathausplatz das volle Programm. Dabei glänzten die Buben und Mädchen der Grundschule mit neuen närrischen Reimen und Spielen. „Einen ganzen Schultag lang wurde dieser Auftritt geprobt“, erzählt Schulleiterin Susanne Schulz. Der schnell abgesetzte Aasener Schultes Horst Hall trat mit Silvia Renz vom hochdeutschen Elferrat als Multikulti auf. Und für den närrischen Sound im Dorf war auch von morgens bis abends bestens gesorgt: „Wicky und die starken Männer“, die junge Fasnetkapelle vom MV Aasen unter Leitung von Manuel Hall; füllt den Platz der ehemaligen Guggenmusik nahtlos und voll aus. Ganz neu im Schmutzige-Dunnschtig-Bild zeigten sich die Buäba vu Aasen, eine närrische Männergruppe, die sich noch vor der Schülerbefreiung am Burgring zum Umtrunk zusammenfand. Und wie gehofft, hatte sich auch das Aasener Storchenpaar pünktlich zur Fasnet eingestellt und baute fleißig am eben herausgeputzten Nest auf Friedlis Haus. (ewk)

Ohrring statt Schlüssel

  • Zusammen mit Jasmin Sengül begrüßten die Grüninger Kindergartenkinder die Rebberghexen.
    Zusammen mit Jasmin Sengül begrüßten die Grüninger Kindergartenkinder die Rebberghexen. | Bild: Lutz Rademacher
    Grüningen: Zusammen mit Jasmin Sengül begrüßten die Grüninger Kindergartenkinder die Rebberghexen, mit denen sie sofort ein Lied anstimmten. Viele Lacher gab es bei den Sketchen der Theater-AG von Nicole Reichle. Begleitet von Angela Maier an der Gitarre stimmten die Grundschüler das Lied „Zehn kleine Rebberghexen“ an. Dann war erst mal Schluss mit Kindergarten und Schule. Oberhexe Erich Thurow verteilte kleine Ohrringe mit selbst gehäkelten Mini-Ringelstrümpfen an die Akteure. Ebenso wie an Ortsvorsteher Hans-Günter Buller bei der Schlüsselübergabe. Allerdings musste hier erst ein Ohrloch her, für das man mit entsprechendem Werkzeug und unter lautem Geschrei des Betroffenen sorgte. Der Armleuchter des Jahres für Fettnäpfle ging an Franz Schnurr. (lrd)