Zu Besuch bei Thorsten Frei im politischen Berlin war eine Gruppe von 29 Schülern des inklusiven Kooperationsprojekts von Eichendorffschule und Karl-Wacker-Schule. Die Neuntklässler befinden sich derzeit zu ihrer Abschlussfahrt in Berlin. Das Besondere an dieser Reise ist, dass dabei die letzten Gelder des 2014 gewonnenen und damals 10 000 Euro umfassenden Hauptpreises des Schulwettbewerbs von Sparkasse Schwarzwald-Baar und SÜDKURIER für das Kooperationsprojekt beider Schulen ausgegeben wird. Frühere Reisen nach Frankfurt oder München konnten so mühelos finanziert werden.

Thorsten Frei betonte in seiner Einführungsrede, dass derzeit viel los sei im Bundestag, da die parlamentarische Sommerpause vor der Tür stehe. Durch die langatmige Regierungsbildung nach der Bundestagswahl sei leider sehr viel liegen geblieben.

Stress vor der Sommerpause

In Bezug auf die aktuell im Parlament diskutierten Themen ging Frei vor allem auf die Bedeutung der G7-Staaten und ihrer regelmäßigen Treffen sowie das damit verbundene, bisher gemeinsam getragene Ziel eines funktionierenden Freihandels ein.

Das anschließende Gespräch wurde von vielen persönlichen Fragen zum Abgeordnetenleben von Thorsten Frei geprägt. Auf die Frage beispielsweise, ob er sich in Berlin oder in Donaueschingen wohler fühle, antwortete Thorsten Frei, dass dies ganz klar in Donaueschingen sei: „Dort lebt schließlich meine Familie. Und überhaupt arbeite ich in Berlin vor allem.“ Die Zufriedenheit mit seiner Arbeit beschrieb der Bundestagsabgeordnete als sehr groß: „Die Themen sind sehr vielfältig und spannend, was meine Themen und die Personen angeht, mit denen ich täglich ins Gespräch komme.“

Den Rest der Fahrt werden die Gäste von der Baar den vielen bekannten Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt widmen. Neben einer Spreerundfahrt stehen beispielsweise Berlin Dungeon, das Brandenburger Tor oder auch die Mauer auf dem Programm, heißt es in einer Pressemitteilung.