Die Laune von Alexander Aisenbrey könnte nicht besser sein. Schließlich kann gefeiert werden. Der erste Bauabschnitt des Großprojektes ist abgeschlossen. Die Hotellobby sowie der Wellness- und der Fitnessbereich sind fertig, auch zwei Zimmertrakte stehen wieder zur Verfügung und die Bar hat auch geöffnet. Der Golfplatz ist fast fertig, und auch hinter die Caddy-Halle und die Schläger-Werkstatt kann ein Haken gemacht werden.

Seit zweieinhalb Jahren werden das Hotel und der Golfplatz nun erweitert. Eigentlich war der Zeitplan ein anderer, doch Überraschungen gab es einige. „Dinge, von denen wir dachten, sie können gar nicht passieren, die sind passiert. Wir hatten viele Visionen von der Eröffnung. Doch jetzt ist es soweit“, sagt Aisenbrey. An manchen Stellen müssen die Handwerker noch kleine Restarbeiten erledigen und der Hotel-Chef scherzt über Besucher des Spa-Bereichs, die mit Bademantel und Baustellenhelm ausgerüstet werden. Doch noch länger wollte man einfach nicht warten. „Schließlich warten unsere Kunden und vor allem warten auch die Mitarbeiter darauf, dass es endlich losgeht“, sagt Daniel Burkard, Leiter Filialentwicklung Aldi Donaueschingen.

Hermann-Josef Bütter (links) und sein Team verwöhnen die Gäste.
Hermann-Josef Bütter (links) und sein Team verwöhnen die Gäste.

Der Projektleiter kennt mittlerweile jeden Winkel der Großbaustelle. „Wir haben wahnsinnig viel gebaut in der Zeit. Viele Bereiche sind jetzt fertig.“ Doch wie es bei solchen Projekten ist, es läuft nicht immer alles nach Plan. Und dann kommt auch noch die boomende Baubranche hinzu. Ein Beispiel: Dem Wohnzimmer – eines der Restaurants – fehlt das Dach. Die Dachbinder können nicht geliefert werden, weil viele Kunden bestellt haben. Ohne Dach können die Fenster nicht eingesetzt werden. Ohne Fenster kann der Innenausbau nicht beginnen. Dann müssen die Handwerker versuchen, die verlorene Zeit wieder hereinzuholen.

Entspannung pur: Viktoria Burkard lässt sich von Harald Moosbacher, Masseur und Physiotherapeut, massieren.
Entspannung pur: Viktoria Burkard lässt sich von Harald Moosbacher, Masseur und Physiotherapeut, massieren. | Bild: Öschberghof

„Unsere Handwerker sind der Garant dafür, dass wir jetzt überhaupt so weit sind“, erklärt Burkard. Denn wichtig war, regionale Unternehmen und Handwerker zu beschäftigen. Viele kommen aus der unmittelbaren Region, wie beispielsweise der Donaueschinger Malerfachbetrieb Baur, der Großteil aus Baden-Württemberg. „Wir haben lange im Voraus mit den Unternehmen und Handwerkern gesprochen, dass sie Planungssicherheit haben.“ Auf der anderen Seite wussten so auch die Öschberghof-Verantwortlichen, auf was sie sich einlassen: „Wir können uns komplett auf sie verlassen.“

Sie freuen sich über den ersten Schritt zum neuen Öschberghof (von links): Daniel Burkhard, Alexander Aisenbrey, OB Erik Pauly, Mirjam Felisoni und Mirko Bartl.
Sie freuen sich über den ersten Schritt zum neuen Öschberghof (von links): Daniel Burkhard, Alexander Aisenbrey, OB Erik Pauly, Mirjam Felisoni und Mirko Bartl. | Bild: Öschberg

Während der erste Bauabschnitt zu 99 Prozent fertig ist, rechnet Burkard damit, dass auch der zweite Bauabschnitt zum Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. Die Bestandszimmer sollen noch saniert werden und auch die Restaurants Ösch-Noir, Wohn- und Esszimmer fehlen noch. „Aber ab heute haben wir wieder Gäste“, sagt Aisenbrey.