Reinhold Engesser (links), Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, verleiht dem ehemaligen Bürgermeister Bernhard Kaiser die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes.
Reinhold Engesser (links), Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, verleiht dem ehemaligen Bürgermeister Bernhard Kaiser die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes. | Bild: Jakober, Stephanie

Ehre, wem Ehre gebührt: Zwar ist Bernhard Kaiser nun seit sieben Monaten nicht mehr im Amt, doch das ist eine vergleichbar kurze Zeitspanne, wenn man seine über 36 Jahre als Bürgermeister der Stadt Donaueschingen betrachtet. Und so hallt sein Engagement noch nach, obwohl Kaiser im Ruhestand nicht nur angekommen ist, sondern ihn auch genießt.

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Zu seinen Zuständigkeiten gehörte als Bürgermeister auch die Feuerwehr. Okay, an der Anschaffung des ältesten Fahrzeuges, das im Donaueschinger Feuerwehrhaus zu finden ist, war noch nicht Kaiser beteiligt. Schließlich wurde dieses bereits im Jahr 1924 – vor und nach der Kaiserzeit – angeschafft. Aber außer den historischen Karossen gibt es wohl kein Feuerwehrauto, das nicht unter der Leitung von Bernhard Kaiser angeschafft wurde.

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Und wenn‘s ums Probefahren ging, war der damalige Bürgermeister gern dabei. Schließlich hat er einen Lkw-Führerschein und beherrscht auch unsynchronisierte Getriebe. Apropos Getriebe. Nachdem Kaiser zum ersten Mal ein Feuerwehrauto mit Automatik gefahren ist, war ihm schnell klar: So etwas braucht auch die Donaueschinger Wehr, da kann man sich doch viel mehr auf die Fahrt zum Einsatzort konzentrieren, wenn man nicht noch schalten muss. Und weil er auch sonst immer für die Feuerwehr da war, gibt‘s für ihn eine besonderes Auszeichnung: die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes, die für Personen gedacht ist, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören.

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Doch so eine Auszeichnung alleine zu übernehmen, ist nicht ganz des Kaisers Sache: Schließlich waren auch Kollegen beteiligt. Ordnungsamtschef Hubert Zimmermann und sein Nachfolger Andreas Dereck und Andrea Franke, die im Rathaus 24 Jahre für die Feuerwehrangelegenheiten zuständig war und sich nun einer neuen Aufgabe in der Donaueschinger Verwaltung widmen wird.

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stephanie.jakober@suedkurier.de