Die in Serbien lebende Malerin Ana Tudor hat die einzigartigen Donaulandschaften und ihre bedrohte Pflanzen- und Tierwelt auf einem Kilometer Leinwand festgehalten. Diesen Sommer reist das längste Donaubild der Welt von der Quelle im Schwarzwald bis ans Schwarze Meer. Bei seiner Reise flussabwärts macht die Ausstellung "Art of Danube" in 13 Städten verschiedener Länder Halt. Interessierte können das Rekordbild bestaunen und sich über gefährdete Arten entlang der Donau informieren, heißt es in einer Pressemitteilung.Die Wanderausstellung beginnt in Donaueschingen, dem Geburtsort der jungen Donau. Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr durch Oberbürgermeister Erik Pauly auf dem Vorplatz des Museums Art-Plus statt.

Ana Tudor mit einem Donaubild-Ausschnitt vor der Kirche im serbischen Sonta.
Ana Tudor mit einem Donaubild-Ausschnitt vor der Kirche im serbischen Sonta. | Bild: Veranstalter

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Museum Art-Plus statt und ist verbunden mit einem kreativen Rahmenprogramm, das sich künstlerisch mit dem länderübergreifenden Leben am und im Fluss auseinandersetzt. Das Bild wird entlang der Brigach, beginnend am Museumsweg, in Richtung Donauzusammenfluss präsentiert, um 12 Uhr beginnt eine geführte Besichtigung. Das Museum Art-Plus können Interessierte ab 14.30 bei einer öffentlichen Führung kennenlernen. Um 15.30 Uhr hält Professor Gehring einen Vortrag zu „Naturbeobachtungen an der Donau und der Baar“. Von 12 bis 16 Uhr finden auf dem Museumsvorplatz unter anderem Beiträge und Workshops der Musik- und Kunstschule Donaueschingen und des Umweltbüros statt. Um 17 Uhr spielt die Stadtkapelle ein großes Serenadenkonzert. Das Cinebaar wird verschiedene Filme zeigen. Bei schlechtem Wetter muss das Konzert entfallen, andere Programmpunkte finden im Spiegelsaal des Museums Art-Plus statt. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

"Art of danube" wird von der "Association for Wildlife Protection" (AWP), einem Verein zum Schutz wilder Tiere, umgesetzt. Die Baden-Württemberg-Stiftung mit Sitz in Stuttgart fördert das Projekt finanziell. Die AWP wurde 2011 in Freiburg als gemeinnütziger Verein gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung des Tier-, Arten-, Natur- und Umweltschutzes sowie der Entwicklungszusammenarbeit, der Wissenschaft und Forschung und der lokalen Bevölkerung durch Projekte und Aktionen. Durch Bildung und Aufklärungsarbeit soll die Öffentlichkeit für diese Schutzthemen sensibilisiert werden. Der Verein hat in den letzten Jahren mehrere internationale Artenschutzprojekte unterstützt sowie selbst veranstaltet. Insbesondere möchte das Projekt über die aktive Nutzung des Hashtags #artofdanube zum Mitmachen anregen. Die Öffentlichkeit ist dazu aufgerufen, durch dessen Verbreitung in sozialen Medien ein Zeichen für den Umweltschutz und soziales Engagement zu setzen.

Informationen im Internet: www.artofdanube.org