Stefanie Totzek ist begeistert vom neuen Carsharing-Standort mit Elektorladesäulen, der sich nun an der Bühlstraße befindet: "Er liegt optimal und nur wenige Meter von unserem Eigenheim entfernt. Dank der Flexibilität, die der Verein Mobile Baar und 'my e-car' bieten, überlegen wir uns ernsthaft, auf einen unserer beiden PKWs zu verzichten." Denn eigentlich besitzt Stefanie Totzek ihr Auto nur, um an ihre Arbeitsstelle zu fahren. Den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, sei jedoch aufgrund unregelmäßiger Arbeitszeiten schwierig.

"Genauso stellen wir uns vor, dass langfristig weniger Autos auf unseren Straßen fahren", bezeichnet Umweltberater Gerhard Bronner den Umstieg vom eigenen Fahrzeug auf Carsharing als einen ersten Schritt. Komplett und im Sinne des Klimaschutzes sei dieser jedoch erst, wenn der öffentliche Nahverkehr so gut ausgebaut sei, dass man auf ein Auto oder zumindest Zweitwagen ganz verzichten könne.

Auch Oberbürgermeister Erik Pauly war zur neuen Carsharing-Stelle mit doppelter Elektroladesäule an der Bühlstraße gekommen. Er erinnerte daran, dass die Stadt zu den ersten Mitgliedern und Nutzern zählte, als sich der Verein Mobile Baar vor rund 20 Jahren gründete. Damals habe die Verwaltung auf den Ersatzkauf eines Dienstwagens verzichte, da eine Vergleichsrechnung die Rentabilität des Carsharings aufzeigte. Noch heute stelle die Stadt reservierte Carsharing-Stellplätze bereit.

Ein weiterer dieser Carsharing-Standorte sei auch – im neuen Stadtviertel "Am Buchberg" geplant. Letzteres freut insbesondere Michael Nowack, Geschäftsführer von "my-e-car". Es gebe kaum eine Stadt in dieser Größe, in der die Carsharing-Standorte so homogen in der Stadt verteilt wären wie Donaueschingen. Dadurch steige die Nutzungshäufigkeit. Hinzu komme, dass die Reichweite eines vollgeladenen Elektroautos inzwischen bis zu 300 Kilometer betrage.

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