Der wenig attraktive Donauzusammenfluss soll im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen (B 27-Ausbau) renaturiert und als Auepark für Einheimische wie Touristen aufgewertet werden. Für die Verlegung des Zusammenflusses um über hundert Meter in Richtung Stadt müssen bekanntlich Tierheim und Heim der Hundefreunde weichen. Der Neubau des Tierheims läuft bereits. Nun hat das Regierungspräsidium Pläne vorgelegt, die nicht nur den unmittelbaren Mündungsbereich betreffen, sondern bei der Breg 1,6 Kilometer zurückreichen. Mit Verlandungen soll auch die begradigte Brigach ein Stück weit naturnäher gestaltet werden. Der Technische Ausschuss berät die Pläne kommenden Dienstag, 18 Uhr, im Rathaussaal.

Im Hinblick auf Hochwasser sollen diese Maßnahmen keine Verschlechterungen bringen, aber es gibt einen Eingriff ins Wegenetz. Denn die Breg soll nicht erst nach der Brücke bei den Kleingärtnern nach links verschwenkt werden, sondern schon davor. Ein neues Brückenbauwerk müsste hierfür gebaut werden, die Prinz-Fritzi-Allee von der Brücke bis zur Häusersiedlung zurückgebaut werden. Die Verwaltung schlägt den TA-Mitgliedern die Zustimmung dieser Planung unter der Bedingung vor, dass für den Wegfall des Straßenstücks, das viel von Radfahrern und Spaziergängern genutzt wird, auf Höhe des Anton-Mall-Stadions eine Brücke für Fußgänger und Radler auf Kosten des Landes gebaut wird. Diese würde auf den bestehenden Parallelweg bei den Gartenfreunden führen.

Die Renaturierung an der Breg wird noch vor dem Wehr auf Höhe des DJK-Sportplatzes angesetzt. Mit einer Umgehungsrinne parallel zum Wehr und einer Stein-Rampe soll die Durchgängigkeit für Flusstiere in diesem Gefällebereich geschaffen werden.