Zahlreiche Zuschauer säumten die Wettkampffläche am Schwimmbad. Auf dem Programm stand einmal mehr das Wettmähen von Hand. Organisator Emil Tritschler von der Altersmannschaft der Feuerwehr Hubertshofen freute sich über die große Zahl an Interessierten.

Video: Lutz Rademacher

Vor Beginn mussten sich die Teilnehmer beim Kampfgericht Georg Tritschler, Robert Knöpfle und Berthold Schmid anmelden. Insgesamt starteten elf Wettmäher. Ihre Aufgabe bestand darin, in kürzester Zeit auf einer Fläche von 2,5 Meter auf acht Meter sauber das Gras zu schneiden.

Viel Spaß haben die Zuschauer mit den Akteuren beim Wettmähen, hier Bernhard Benz aus Röttenbach.
Viel Spaß haben die Zuschauer mit den Akteuren beim Wettmähen, hier Bernhard Benz aus Röttenbach. | Bild: Christina Rademacher

Besonders wichtig ist dafür natürlich eine gut gedengelte, sprich geschärfte Sense. Auch die richtige Körperhaltung und Schrittfolge führen zum Erfolg. Die Teilnehmer bekamen viel Unterstützung vom Publikum. Besonders gegen Ende der Fläche, wenn die Sense deutlich langsamer geschwungen wurde, wurden die Akteure mit Klatschen und Rufen angefeuert.

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Dass die richtige Technik und auch der entsprechende Anweiser wichtig sind, sah man an den Teilnehmern aus Irndorf. Sie konnten die ersten drei Plätze für sich gewinnen. Mattias Hipp und Vorjahresgewinner Kai Bruner entschieden den Sieg unter sich. Letzterer verpasste die Titelverteidigung um nur 0,1 Punkte und der Wanderpokal wechselt seinen Besitzer.

Den dritten Platz belegte Achim Schellenbaur. Neben vier Lokalmatadoren, die mit den zehnjährigen Laurin Scherzinger den jüngsten Teilnehmer stellten, kamen die Senser aus Linach, Leipferdingen, Irndorf und Rötenbach. Auch Organisator Tritschler nahm die Sense in die Hand.

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Die schwierigste Aufgabe hatte am Ende das Kampfgericht. Nachdem Teilnehmer und Zuschauer das Feuerwehrhaus ansteuerten, um sich dort zu stärken, galt es, ein gerechtes Ergebnis zu ermitteln. Die gestoppten Zeiten wurden in Punkte umgerechnet, die gemähte Fläche wurde ausgemessen, ausgerecht und die Schnittqualität bewertet. Aus allen diesen Faktoren ergab sich dann die Gesamtpunktzahl. Nach der Siegerehrung im Feuerwehrhaus durfte sich jeder der Teilnehmer in der Reihenfolge der Platzierung aus dem Preispool seinen Gewinn auswählen.

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