Hitzige Diskussionen entfachten bei den rund zwei Dutzend anwesenden Zuhörern während der Sitzung des Ortschaftsrats die innerhalb des Naturschutzgroßprojektes (NSG) Baar auf Pfohrener Gemarkung geplanten Maßnahmen in den Bereichen Birken-Mittelmeß und Wuhrholz. Vor allem die Integration der Ackerflächen innerhalb der Gebietsplanung Birken-Mittelmeß weckte das Misstrauen der anwesenden Landwirte, die mit dieser neuerlichen Naturschutzmaßnahme eine weitere Einschränkung ihres Arbeitsumfeldes befürchteten.

Projektleiter Thomas Kring vom Landratsamt und Markus Rühl von der Hochschule Nürtingen präsentierten die Möglichkeiten, die sich im Falle der Umsetzung möglichst vieler Maßnahmen hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Bereich Naturschutz ergeben. Pointiert wiesen sie darauf hin, dass der Naturschutz nur dort aktiv wird wo ein einheitliches Interesse zwischen Eigentümern, Bewirtschaftern, Kommunen und Verwaltung besteht. Rühl merkte an, dass Flächenverfügbarkeit und Kosten/Nutzen-Verhältnis die Basis für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen innerhalb des Projektes bilden.

Die Skepsis bei den Anwesenden konnte auch er nicht verringern. Vor allem die geplante Wiedervernässung bereitete den Landwirten Kopfzerbrechen. Sie fürchten um die Bewirtschaftung ihrer Felder. Da die Wiedervernässung ausschließlich auf kommunalem Gebiet vorgesehen ist und das NSG Baar nur bei entsprechender Akzeptanz in der Bevölkerung erfolgt, modifizierte der Ortschaftsrat seinen Beschluss. Einstimmig nahm er die Maßnahmenplanung zur Kenntnis. Er befürwortete die Umsetzungsphase unter der Bedingung, dass die Ackerflächen aus dem Planungsgebiet Birken-Mittelmeß herausgenommen werden. Zudem soll das Naturschutzgroßprojekt Baar den Pflege- und Entwicklungsplan hinsichtlich Mähzeiten und Düngung unterstützen.

Rat beschließt Donauzugang

Erklärtext – Titel 2sp über eine Zeile

Stilles Ruheplätzchen an der Donau gesucht

Die Planungen im Rahmen des Projekts Landschaftspark Junge Donau motivierten die Pfohrener Ortschaftsräte, neue öffentliche Zugänge zum Verweilen an der Donau zu diskutieren. Hintergrund ist die Absicht, den Touristen, Radfahrern und Wanderern eine Möglichkeit zu bieten, sich länger im Ort aufzuhalten. Zudem fördert das Land die innerhalb des Landschaftsprojekts genehmigten Maßnahmen.

Voraussetzungen für einen neu gestalteten Aufenthaltsplatz an der Donau waren eine idyllische und ruhige Lage, die dennoch gut einsehbar bleibt. Ortsvorsteher Gerhard Feucht wies darauf hin, dass eine derartige Aufenthaltsfläche nur auf städtischem Gelände möglich ist, weshalb diverse Flächen auf Anhieb ausschieden.

Ratsmitglied Wolfgang Raible plädierte dafür, den ausgewählten Donauzugang so auszuwählen, dass die Eingriffe in die Natur möglichst gering bleiben. "Wir haben tolle Wanderwege, die rund um Pfohren alle aus dem Ort führen. Der Donauzugang bietet eine Möglichkeit, weitere Touristen in den Ort zu ziehen, da sich der Dorfplatz hierfür wohl nur wenig eignet", bemerkte Feucht.

Schließlich einigte sich der Ortschaftsrat mehrheitlich, die Planungen eines Zugangs in Höhe des Aufeinandertreffens von Kirch- und Donaustraße beim Anwesens Norbert Fricker weiter zu verfolgen. Den Beschluss ergänzte er mit der Auflage an die Projektplaner, den Eingriff in die Natur möglichst gering zu halten und zwei Varianten vorzuschlagen.

Die ebenfalls zur Diskussion stehenden Alternativen am Ende der Donaustraße und beim Café an der jungen Donau lehnte das Gremium wegen zu geringer Einsehbarkeit beziehungsweise zu geringer Ruhemöglichkeit ab. Nur wenig Zustimmung erhielt auf Grund der Nähe zur Hüfinger Straße auch der Vorschlag, den Donauzugang unmittelbar hinter der Kapelle an der Donaubrücke anzusiedeln.

Die Planungen im Rahmen des Projekts Landschaftspark Junge Donau motivierten die Pfohrener Ortschaftsräte, neue öffentliche Zugänge zum Verweilen an der Donau zu diskutieren. Hintergrund ist die Absicht, den Touristen, Radfahrern und Wanderern eine Möglichkeit zu bieten, sich länger im Ort aufzuhalten. Zudem fördert das Land die innerhalb des Projekts genehmigten Maßnahmen.

Voraussetzungen für einen neuen Aufenthaltsplatz an der Donau waren eine idyllische und ruhige Lage, die gut einsehbar bleibt. Ortsvorsteher Gerhard Feucht wies darauf hin, dass eine derartige Fläche nur auf städtischem Gelände möglich ist, weshalb diverse Flächen auf Anhieb ausschieden.Der Donauzugang bietet eine Möglichkeit, weitere Touristen in den Ort zu ziehen, da sich der Dorfplatz hierfür wohl nur wenig eignet", bemerkte Feucht.

Schließlich einigte sich der Ortschaftsrat mehrheitlich, die Planungen eines Zugangs in Höhe des Aufeinandertreffens von Kirch- und Donaustraße beim Anwesens Norbert Fricker weiter zu verfolgen. Den Beschluss ergänzte er mit der Auflage, den Eingriff in die Natur möglichst gering zu halten und zwei Varianten vorzuschlagen.

Die ebenfalls zur Diskussion stehenden Alternativen am Ende der Donaustraße und beim Café an der jungen Donau lehnte das Gremium wegen zu geringer Einsehbarkeit beziehungsweise zu geringer Ruhemöglichkeit ab. Nur wenig Zustimmung erhielt auf Grund der Nähe zur Hüfinger Straße auch der Platz hinter der Kapelle an der Donaubrücke.