Gut aufgestellt steuert der Wolterdinger Fasnachtsverein "Bregtal-Glonki", mit seinen Unterabteilungen Müllerpaare, Stoaklopfer und Fanfarenzug ins neue Vereinsjahr.

Für Bernhard Mößner, der sein Amt als Vize-Vorsitzender und Elferrat zur Verfügung stellte, da er kürzertreten will, rückt nun die 49 Jahre alte Petra Weniger, die bisher zu den Müller-Paaren gehörte, nach. Eine Frau in der Vorstandschaft ist eine Belebung für den Verein, schadet überhaupt nicht, und die Zeit ist da für einen Generationenwechsel, sagte Alt-Glonkimutter Anne-Rosel Schwarz. Kassierer Stefan Hug wurde wieder in seinem Amt bestätigt.

Im kommenden Jahr blicken die 99 aktiven Bregtal-Glonki auf 60 Jahre zurück. Doch dieses Jubiläum soll nur in kleinem Stil gefeiert werden. Wie, das soll demnächst ein Gremium ausklügeln. Der bunte Nachmittag am Fasnachtsonntag wird künftig ohne bindendes Motto veranstaltet werden, da sich wohl einige damit schwer getan haben. Im Rahmen der Zusammenkunft, wurde einer Beitragserhöhung von zehn auf 15 Euro zugestimmt.

"Wir ziehen alle am selben Strang", freut sich Oberglonki Herbert Köhler. Dies habe sich jüngst auch bei der Veranstaltung der beiden Theaterabende erwiesen. Es sei eine tolle Zusammenarbeit und ein schönes Miteinander gewesen. Das Theater könnte wieder als Marke "Spitzenklasse" bezeichnet werden. Die Aufführung auf zwei Samstage zu legen, wird beibehalten und Bernhard Mößner, wird auch weiterhin der "Macher" bleiben.

Am 30. Dezember suchen die Wolterdinger wieder zusammen mit dem Narrenverein Waldwinkel aus Hubertshofen ihre Narrenbäume aus. Die Bregtal-Glonki sind unter anderem am 7. Januar in Tannheim und am 11. Februar beim Narrentreffen in Unterkirnach zu sehen. Das Narrenbaumstellen findet am 11. Februar statt. Und nach Kappel-Grafenhausen fahren die Narren am 27. Februar.