Wenn die Stadt am Samstag, 14. September, wieder zu einer einzigen großen Festival-Fläche wird, dann sind in diesem Jahr auch einige alte Bekannte mit dabei. So auch im Eiscafé Vivaldi. Dort zeigen die Jazzer von Ladwig‘s Dixieland Quartett ihr Können an den Instrumenten, dieses Mal allerdings ohne Schlagzeug. Die Gruppe sorgte im vergangenen Jahr für Begeisterung bei den Besuchern im Bräustüble.

Verschiedene Zeiten und Stile

Was das Konzert so besonders macht: Es bietet einen musikalischen Ausflug durch die Geschichte des Jazz und bleibt nicht auf der Stelle stehen. Die Musiker wollen dem Publikum dabei die große Bandbreite dieser Musikrichtung präsentieren. Das bedeutet konkret: Wer das Eiscafé besucht und dann etwas später wiederkommt, erlebt dann auch eine andere Gangart. Die Musik verändert sich, sorgt für Abwechslung. Im Fokus ist dabei das ein- oder andere Mal auch das kolossale Bass-Saxofon – mal unterstützend in der Rhythmusgruppe, mal als Solo-Instrument.

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Los geht es mit dem Werk des Künstlers Adrian Rollini. Der wurde 1903 in New York geboren und spielte bereits mit 4 Jahren als sogenanntes Wunderkind im Hotel Waldorf Astoria. Die Musiker spielen Lieder aus seinem Repertoire und erzählen spannende Geschichten aus seinem Leben von 1903 bis 1956.

Wenn es um die Jazzgeschichte geht, dann darf natürlich auch Louis Armstrong nicht fehlen. Er zählt zu den bekanntesten Musikern weltweit und half dabei, den Musikstil international bekannt zu machen. Er wuchs in den Straßen, im Rotlicht- und Unterwelt-Milieu von New Orleans auf, bevor er die Jazzmusik revolutionierte und zum Swingen brachte.

Mit im Programm sind im Eiscafé auch die Werke des kreolischen Jazz-Genies Sidney Bechet. Eine seiner größten Kompositionen war „Petite Fleur“ mit dem die Chris Barber Band 1952 einen Riesenhit landete.

Der Kartenvorverkauf läuft über die Tourist Information Donaueschingen unter 0771/857 221.