Runde 1,5 Millionen Euro hat Aasen in die Umgestaltung des Ortsmittelpunktes rund um das Rathaus- und Schulhaus investiert, was mit runden 320 000 Euro aus dem ELR-Topf gefördert wurden. Der erste Bauabschnitt wurde 2011 fertiggestellt, später folgten die Schulhofneugestaltung sowie die Sanierung der Klosterstraße zwischen Pfarrkirche und Rathaus. Das Konzept wurde 2010 unter dem damaligen Ortsvorsteher Karlheinz Bäurer vom Landschaftsplaner Henry Weißhaupt erstellt. Das Resultat kann sich sehen lassen. Davon konnte sich nun auch Landrat Sven Hinterseh bei seinem Besuch überzeugen. Er sei im Koordinierungsausschuss des ELR und es sei toll zu sehen, was aus den Projekten geworden ist.

Das könnte Sie auch interessieren

„Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, äußerte auch Ortsvorsteher Horst Hall, „wenngleich es eine große Investition war.“ Der Beginn sei noch vor seine Amtszeit gefallen, seither sei Aasen um 100 Einwohner auf 1320 gewachsen. Dazu habe auch die Zuwanderung von Rumänen beigetragen, die von einer Baufirma eingestellt wurden und ihre Familien mitgebracht haben. Diese fügen sich sehr gut ins Dorfleben ein, so Hall: Junge Leute, die sehr offen sind und schnell Kontakt bekommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Ein großer Vorteil für die Attraktivität des Ortes sind der Kindergarten und die Grundschule mit zwei Kombiklassen und derzeit 40 Schülern mit steigender Tendenz. Inklusive Öschberghof bietet der Ort rund 700 Arbeitsplätze. Die Firmen haben weitgehend Breitbandanschluss, im Ort gibt es derzeit nur DSL. An Gastronomie gibt es derzeit nur die „Burg“, es soll aber im Zusammenhang mit dem Neubau von zehn Wohneinheiten „altersgerechtes Wohnen“ ein Vesperstüble kommen. Der Öschberghof hat in 27 Wohneinheiten für Mitarbeiter investiert. Aasen war früher landwirtschaftlich geprägt. Heute gibt es nur noch einen großen Bauernhof im Ort, einige Nebenerwerbslandwirte und neuerdings einen Schäfer. Das Vereinsleben floriert. Aasen sei ein „Premiumdorf“, scherzte der Ortvorsteher. Man sei sehr zufrieden, doch man arbeite ständig an neuen Ideen, denn Stillstand sei bekanntlich Rückschritt. Eines der kommenden Hauptziele sei es, alte und leerstehende Gebäude im Ortskern wieder zum Leben zu erwecken.