Am Wochenende hat das Fürstenberg-Gymnasium (FG) in Donaueschingen vom Gesundheitsamt erfahren, dass in der Kursstufe ein positiver Corona-Fall aufgetreten ist. Das bestätigt Schulleiter Mario Mosbacher auf Nachfrage des SÜDKURIER: „Das Gesundheitsamt hat ausgehend von den konkreten Unterrichtssituationen eine Risikoeinschätzung vorgenommen und daraus Infektionsschutzmaßnahmen abgeleitet“, sagt er. All diese Maßnahmen seien direkt mit der Schule besprochen und umgehend umgesetzt worden.

Mit Maske: Mario Mosbacher, Rektor am Fürstenberg-Gymnasium
Mit Maske: Mario Mosbacher, Rektor am Fürstenberg-Gymnasium | Bild: Roland Sigwart

Isolation und Homeschooling bis Ende der Woche

Wie Mosbacher berichtet, befinden sich derzeit 21 Schüler der Kursstufe bis Ende der laufenden Woche in vorsorglicher Quarantäne; Lehrer sind ihm zufolge nicht davon betroffen. „Die Schüler in vorsorglicher Quarantäne erhalten Fernunterricht, sodass der Fortgang des Unterrichts gewährleistet ist“, so der Rektor. Er fügt an: „Hierfür stehen uns verschiedenste Werkzeuge zur Verfügung, aus denen die Lehrkräfte je nach Unterrichtsgegenstand auswählen können.“ Schüler könnten einerseits von zuhause aus per Videokonferenz in den Unterricht zugeschaltet werden. Oder andererseits sei aufbereitetes Arbeitsmaterial über eine digitale Lernplattform didaktisch besser. Mario Mosbacher sagt: „Wichtig ist uns insbesondere auch, die Schüler in der Quarantäne-Zeit pädagogisch zu begleiten, zum Beispiel durch Gesprächsrunden mit unserer Schulsozialarbeiterin.“

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Insgesamt bestätige sich laut des Rektors auch in diesem Fall die am FG gemachte Erfahrung der vergangenen Wochen: „Dass unsere konsequente Einhaltung des Hygienekonzeptes und weitere organisatorische Präventivmaßnahmen greifen und sich nun auszahlen.“ Zwar könnten diese nicht vollständig verhindern, dass die Schule von Corona-Erkrankungen betroffen ist. Aber sie hätten bereits mehrfach verhindert, dass Schüler oder Lehrer in Quarantäne mussten. „Wir werden diesen konsequenten und vorsichtigen Weg weiter fortsetzen“, verspricht Mosbacher.