Wenn das Wetter passt, dann sind sie nachmittags unter der Schellenbergbrücke zu beobachten, die Skateboard- und Inline-Fahrer, die dort auf den Schikanen und Rampen ihre neuesten Tricks und Sprünge üben. Dann klackern rollen, es gibt zustimmendes Gejohle und Applaus. Die Nutzer der Anlage sind mit Eifer dabei.

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Die Skate-Anlage gibt es bereits seit den 1990er-Jahren und sie wurde sukzessive erweitert. Teilweise auch durch die Jugendlichen selbst. Allerdings sind die Geräte mittlerweile in die Jahre gekommen. Zwar habe man 2016 einiges repariert, es ist aber an der Zeit, groß anzupacken.

Ein Konzept erarbeitet

Gemeinsam mit den Jugendlichen, die die Anlage regelmäßig nutzen, hat die Stadt ein Konzept erarbeitet, mit dem sich auch der Technische Ausschuss schon befasst hat. 2020 soll sich nun etwa tun. Wann genau, das steht indes noch nicht sicher fest: „Ein entsprechender Terminplan muss erst noch erarbeitet werden. Aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses, die Baumaßnahme in zwei Bauabschnitten 2020 und 2021 durchzuführen ist die Idee, die Maßnahme im Herbst 2020 zu beginnen und 2021 nahtlos im zweiten Bauabschnitt fortzuführen“, erklärt Beatrix Grüninger von der städtischen Pressestelle. Eine entsprechende Abstimmung mit dem Planungsbüro müsse jedoch erst noch erfolgen.

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Wie soll sich die Anlage verändern?

Das zeigt das Konzept, das Grundlage für weitere Planungen ist, die in den kommenden Wochen und Monaten erstellt werden sollen. „Entsprechend dem Konzept sind eine Sanierung, ein neuer Belag und neue Elemente vorgesehen“, sagt Grüninger.

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Welche Elemente?

Potenzielle neue Elemente sind in der Konzeptplanung einige aufgelistet. Darunter befinden sich etwa eine Minirampe, eine Pyramide sowie ein sogenannter Quarter mit Bank und Hip. Eine erste Kostenschätzung des Planungsbüros vom Juni 2018 beziffert etwa 266 000 Euro als notwendig für die Anlage. Wie genau sich das dann jedoch gestaltet, hängt von der endgültigen Planung ab, die eben noch folgen soll.