Ganz im Zeichen ihres 40-jährigen Bestehens stand die Hauptversammlung der Dauchinger Teufelzunft, in der Zunftmeister Volker Ositschan auf dieses Ereignis einstimmte. Gleichzeitig lobte er den guten Zusammenhalt und die gute Arbeitsmoral: "Viele Helfer waren zur Stelle, die anstehenden Aufgaben konnten schnell und für jeden einzelnen mit erträglichem Aufwand gemeistert werden. Ich denke, wir sind hier auf einem guten Weg".

  • In den Geburtstag reinfeiern: Die Jubiläumsfeier werde am 3. November steigen. "Den Termin haben wir gewählt, weil am 4. November 1978 die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt ist. Somit feiern wir in unseren Geburtstag hinein" erläuterte Ositschan. Geplant ist für diesen Abend, die 40 Jahre des Bestehens in Wort und Bild Revue passieren zu lassen. Wer eine besondere Begebenheit aus diesen letzten 40 Jahren zu berichten wisse, egal mit Film, Bild oder Worten, dürfe gerne auf die Vorstandschaft zukommen.
  • Patenschaft für Eschach-Deifel: Ein wichtiges Anliegen der Zunft war es, die Patenschaft für die Aufnahme der Eschach-Deifel in die Schwarzwälder Narrenvereinigung zu übernehmen. So waren auch die Vorstandsmitglieder der Eschach-Deifel zur Versammlung anwesend und luden die Narrenzunft zu einem Grillfest ein. Zunftschreiberin Petra Bertsche ließ in ihrem Bericht das vergangene Vereinsjahr im Detail Revue passieren. Es zeigte sich, dass die Teufel nicht nur närrisch überaus aktiv sind, sondern auch ansonsten das Dorfleben mit einer Vielzahl von Veranstaltungen bereichern.
  • 502 Mitglieder in der Zunft: Derzeit besitzt die Zunft 502 Mitglieder, davon 148 aktiv. Obmann Alexander Förg berichtete von den Umzügen und zeichnete Alexandra Hensel, Nathalie Bertsche, Michaela Schleicher, Annerose Kreidler, Markus Arlt und Manuela Albiker für 100-prozentige Teilnahme aus. Jugendleiterin Kathrin Sauter informierte über die Aktivitäten der Jugendgruppe, die derzeit aus 74 Kindern und Jugendlichen besteht, wovon 41 aktive Hästräger sind. Hierzu gehörten das Muttertagsbasteln, die Teilnahme am Ferienprogramm und die Nikolausfeier. Zur Jugendgruppe gehören auch zwei Kinderballetts mit 19 Tänzerinnen. Die Trainerin der Tanzzwerge Sinja Weißmann hörte nach zwei Jahren auf und übergab an Jenny Geiselmann.
  • Kleines Plus in der Kasse: Der Kassenbericht von Kassiererin Marina Limberger fiel positiv aus. So konnte die Narrenzunft das vergangene Jahr mit einem kleinen Plus abschließen, das auf das solide Finanzpolster draufgepackt wird. Bei den Wahlen herrschte Kontinuität, es wurden alle Amtsinhaber wiedergewählt. Zur Wahl standen Zunftmeister Volker Ositschan, Zunftschreiberin Petra Bertsche und die Narrenräte Tobias Schleicher, Tobias Hauser und Vincent Merz.
  • Diskussion über Fasnet-Ablauf: Auf einen Antrag eines Mitglieds hin entbrannte eine intensive Diskussion über den Ablauf der Bürgermeisterverhaftung und des Narrengerichts. Der Antragsteller forderte die Rückkehr zum traditionellen Ablauf der Bürgermeisterverhaftung am Rathaus. Nach etlichen Wortmeldungen und Diskussionen beschloss die Versammlung allerdings, das Narrengericht an der Zunftstube beizubehalten, aber wenn möglich den Rathaussturm wieder deutlicher in den Ablauf einzubeziehen. Zum Schluss wurden das Jugendleiterteam, das Team um den Seniorennachmittag in der Zunftstube und alle Trainerinnen der Tanzgruppen für besondere Verdienste geehrt. Christine Treiber und Martina Gläser hören mit dem Narren- und Zunftblättle auf und übergeben diese Aufgabe.