Es war mal wieder ein Auftakt nach Maß, die Dauchinger Narrenzunft hatte eingeladen und die Dauchinger Festhalle war gut gefüllt, als die sieben Herren in Frack und Zylinder die alte und verstaubte Fasnet in den Saal trugen, um sie zu neuem Leben zu erwecken. Dass dies am Ende gelang, davon legten die vielen Hästräger, die anschließend die Halle stürmten, reichlich Zeugnis ab.

Im Festsaal wurden sie von einem Publikum erwartet, das nicht zuletzt auch durch die fetzigen Töne der Dauchinger Dorfmusikanten unter der Leitung von Uwe Zimmermann bereits auf Fastnacht eingestellt war und auf der Bühne standen die Honoratioren bereit um die Zeremonie zu unterstützen und zu erläutern.

Zunftmeister Volker Ositschan konnte nicht nur Bürgermeister Torben Dorn, der mit seiner Familie der Einladung gefolgt war, sowie Vertreter regionaler Zünfte begrüßen, an einem Tisch saßen mit Kanzlerin Bianca Weber und Chronist Jörg Schade auch zwei Vertreter der Schwarzwälder Narrenvereinigung (SNV), die gekommen waren, um zwei Mitglieder der Narrenzunft Dauchingen besonders zu ehren.

Tobias Schleicher und Alexander Förg wurden mit dem bronzenen Verbandsorden der SNV für ihr jahrelanges Engagement und ihren Einsatz in der Brauchtumspflege ausgezeichnet. Geehrt wurden an dieser Auftaktveranstaltung auch eine ganze Reihe Mitglieder der Narrenzunft Dauchingen. Elf Mitglieder sind seit 10 Jahren dabei, für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden fünf Mitglieder geehrt, unter ihnen auch der erste Zunftmeister Volker Ositschan und seit 40 Jahren sind 16 Mitglieder dabei. Zudem standen acht Anwärter auf die vollwertige Mitgliedschaft bereit, die an diesem Tag ihren närrischen Eid ablegen wollten um anschließend Fuchsschwanz und Scheme in Empfang zu nehmen.

Sie fiiebern ihrem Auftritt entgegen, die elf Tanzzwerge der Dauchinger Narrenzunft.
Sie fiiebern ihrem Auftritt entgegen, die elf Tanzzwerge der Dauchinger Narrenzunft. | Bild: Rüdiger Fein

Bereits zum dritten Mal zeigten anschließend die Tanzzwerge, was sie unter der Leitung von Jenny Geiselmann und Caroline Arlt einstudiert hatten. Die elf Mädchen im Alter von sechs bis acht Jahren waren mit Feuereifer dabei und das Publikum bedankte sich mit viel Applaus für die Tanzvorführungen.