Unüberhörbar in ganz Brigachtal ist derzeit das Anrückwarngerät der Bahn, welches die Arbeiter bei ihrem Sanierungseinsatz am Haltepunkt Klengen auf die heranbrausenden Züge hinweist. Mit 130 Dezibel übertönt das Gerät selbst die lautesten Baumaschinen. Gut 1000 Meter vor dem Haltepunkt Klengen sind Sensoren am Gleis angebracht, die über Funk die warnende Sirene und Blinklichter auslösen.

Aufwändige Arbeiten

Die Bahnsteige des Haltepunkts Klengen werden derzeit sowohl für das Streckengleis nach Villingen als auch nach Donaueschingen aufwändig saniert. Nicht nur die Glasscheiben der Wartehäuschen, auch die Geländer an den Bahnsteigen mussten weichen und auf Schäden untersucht werden. Danach wurden die Betonfertigteile der Bahnsteige unter die Lupe genommen und falls notwendig ausgebessert.

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Bereits 2006 mussten nach nur drei Jahren die ersten Bahnsteigsteine ausgebessert werden, weil das Auftausalz dem Beton stark zugesetzt hatte. Doch auch diese Reparaturen sind nun auch deutlich sichtbar in die Jahre gekommen.

Rutschhemmender Bodenbelag

Bislang wurde jetzt jeweils eine Hälfte der Bahnsteiglängen in die Kur genommen. In dem nun aufgebrachten rutschhemmenden Bodenbelag sind auch die Bodenindikatoren für das Blindenleitsystem integriert. Da der neue Belag nur unter bestimmten Witterungsbedingungen aufgebracht werden kann, war es notwendig, auch nachts zu arbeiten.

Laut einem Sprecher der ausführenden Firma sollen die Arbeiten bis zum 15. September abgeschlossen sein. Da alle Ringzughaltestellen ein ähnliches Alter aufweisen, dürften in naher Zukunft auch diese einer Generalsanierung unterzogen werden.

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