Als „richtig fette Jahre“ bezeichnete Brigachtals Bürgermeister Michael Schmitt die abgelaufene Dekade.

In einer öffentlichen Präsentation zum Motto „Brigachtal, 2010 bis 2020, Ein Blick zurück“ ging der Schultes hierbei auf viele Bereiche seiner Gemeinde ein. Angefangen von sozialen Einrichtungen über den wirtschaftlichen Bereich bis hin zur überaus bunt gefächerten Vereinswelt. Auch die Einwohnerzahl ging in den letzten Jahren stetig nach oben, mit weiterhin steigender Tendenz, denn mit dem kleinen Neubaugebiet „Im Grüble“ steht schon die nächste Erschließung in den Startlöchern. Brigachtal wird also voraussichtlich weiter wachsen.

In einer öffentlichen Präsentation zum Motto „Brigachtal von 2010 bis 2020“ blickt Bürgermeister Michael Schmitt auf eine sehr erfolgreiche Dekade für die 5200 Einwohner zählende Gemeinde zurück.
In einer öffentlichen Präsentation zum Motto „Brigachtal von 2010 bis 2020“ blickt Bürgermeister Michael Schmitt auf eine sehr erfolgreiche Dekade für die 5200 Einwohner zählende Gemeinde zurück. | Bild: Klaus Dorer

Die vielen Errungenschaften finden sich in einem 22 Seiten starken, reichlich bebilderten Werk wieder. Das Heft wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte von Brigachtal ausgeliefert.

Der SÜDKURIER warf schon Mal einen Blick in dieses bunt gestaltete Werk. Neben den jungen Bewohnern mit einem umfassenden Betreuungsangebot liegen Schmitt auch die Senioren sehr am Herzen. So wurde hier mit dem Seniorenzentrum an der Marbacherstraße, dem ein vier Millionen-Euro-Projekt gestemmt.

Weitere Investitionen gab es mit Kreisverkehr beim Friedhof sowie der Bebauung „Ob dem Dorf II“. Auch die im Herbst 2020 fertiggestellte Brigachbrücke bei Beckhofen nannte Schmitt einen Meilenstein. Eine weitere Errungenschaft sieht der Bürgermeister beim Eigenbetrieb Glasfasernetz, das die Gemeinde ab 2013 aufbaute und satte vier Millionen kostete, sich jedoch zwischenzeitlich selbst trage. Darauf wies Schmitt ausdrücklich hin.

Handlungsbedarf sieht Schmitt bei den Gewerbegebieten, denn lediglich 7,6 Prozent der Siedlungsflächen sind als Gewerbeflächen ausgewiesen. Der Landesdurchschnitt liege doppelt so hoch. Zu guter Letzt blickte der Bürgermeister nach vorn: Für den Herbst 2021 wird mit der Fertigstellung des 4,1 Millionen teuren Überauchener Dorfhauses gerechnet. Ob es dann ein großes Einweihungsfest gibt, steht ebenso wie die Ausrichtung des Dorffestes 2021 noch in den Sternen.