Besonders der Name Froschberghalle für die Halle Kirchdorf fand nicht bei allen Gemeinderäten Zuspruch, passe der Name zwar zur Kindertagesstätte, aber nicht zu einer Sport- und Festhalle. Auch die eher profan klingende Bezeichnung Dorfhaus für das neue Gebäude in Überauchen wurde infrage gestellt.

Hier wurde der Name Bondelhalle ins Spiel gebracht. Nach eingehender Diskussion folgte der Rat mit deutlicher Mehrheit jedoch dem Vorschlag der Verwaltung, sodass die Halle Klengen fürderhin als Arenberghalle, die Halle Kirchdorf als Froschberghalle und der Neubau in Überauchen als Dorfhaus tituliert werden. Bürgermeister Michael Schmitt vertrat die Ansicht, dass die Bevölkerung sich an die neuen Namen gewöhnen werde.

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Forst-Bericht

Mit zufriedenen Mienen lauschten Gemeindeverwaltung und Gemeinderäte den Ausführungen von Förster Sven Jager, der den Forstwirtschaftsplan 2022 dem Gremium vorstellte. 51.900 Euro stehen auf der Habenseite, ein Betrag, der so noch nie der Gemeinde zugute gekommen ist. Hintergrund des Gewinns ist der enorme Holzbedarf auf dem europäischen Markt, der sich naturgemäß auf den Festmeterpreis niederschlägt. Da nicht mit einem Preiszusammenbruch in den kommenden Jahren zu rechnen ist, sieht die Planung auch die Verwertung hochwertigen Stammholzes aus mittleren Beständen in den kommenden Jahren vor.

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Der Leiter des Forstamtes, Frieder Dinkelaker, umriss in seinen Worten die Betriebsplanung ab 2023 für das kommende Jahrzehnt. Hierbei handelt es sich um eine präzise Bestandsaufnahme und die Bewirtschaftungsplanung. Betont hat der Forstfachmann in diesem Zusammenhang auch, dass der Brigachtaler Wald bislang von größeren Käferschäden verschont geblieben ist und somit sich der Einschlag weitgehend auf gesunde Bäume konzentriert.

Die Vollendung des Dorfhauses in Überauchen im Rahmen der Ortskernsanierung wirft seine Schatten voraus. Die zahlreichen Handwerkerautos ...
Die Vollendung des Dorfhauses in Überauchen im Rahmen der Ortskernsanierung wirft seine Schatten voraus. Die zahlreichen Handwerkerautos zeugen von regen Aktivitäten im Gebäude. | Bild: Jörg-Dieter Klatt

Ortskernsanierung Überauchen

Nicht minder zufrieden stimmte die Räte der Sachstandsbericht von Karl-Christian Fock von der LBBW-Kommunalentwicklung zur Ortskernsanierung Überauchen. Die bislang geflossenen Gelder decken zu 60 Prozent die förderungsfähigen Maßnahmen. Hierzu äußerte sich Gemeinderat Josef Vogt in der Aussprache: „Es ist wichtig, dass die Bevölkerung wahrnimmt, dass bei all den Maßnahmen hohe Fördersummen zur langfristigen Gestaltung der örtlichen Infrastruktur fließen.“ Der beschlossene Antrag zu einer weiteren Aufstockung des Landeszuschusses soll eine kontinuierliche, bis 2025 reichende und durch das Regierungspräsidium leistbare Finanzierungshilfe ermöglichen.

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Biosgasanlage

Die seit Jahren am Ortsrand von Überauchen betriebene Biogasanlage soll erweitert und den fortschreitenden gesetzlichen Bestimmungen angepasst werden. Neben einer Ausweitung der Gasproduktion ist auch die Installation eines dritten Gasmotors sowie der Bau eines Havarie- und Regenrückhaltebeckens geplant. Mit der Maßgabe, die geplanten Ergänzungen binnen dreier Jahre umzusetzen, stimmte der Rat dem Antrag zu.