Nicht im allerbesten Zustand präsentierte sich zuletzt die Tartanbahn im Brigachtaler Höhenstadion. Daher setzte sich die Vereinsvorsitzende der Leichtathletik- und Turngemeinschaft (LTG) Brigachtal, Brita Krebs für die notwendige Reparatur ein, zumal mit den Schäden auch gewisse Verletzungsgefahren einher gingen. Nun freut sich die LTG über die kürzlich ausgebesserte Tartanbahn. Die Risse, die sich über die Jahrzehnte der stark frequentierten Flächen gebildet haben, gehören damit der Vergangenheit an.

Sportstätte ist schon 24 Jahre alt

Bereits 1996 errichtete die LTG diese Sportstätte. Ein wichtiger Bestandteil sind das rund 1150 Quadratmeter große Kleinspielfeld mit 50-Meter-Sprintstrecke sowie die beiden Hochsprunganlagen. Auch eine Weitsprunganlage auf der gegenüberliegenden Seite des Rasens mit einer Anlauffläche von 240 Quadratmetern gibt es dort. Seither haben unzählige Stunden Vereins-, Wettkampf- und Schulsport auf der Anlage stattgefunden. Die starke Nutzung und Witterungseinflüsse haben Spuren hinterlassen.

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Verein finanziell überfordert

Die LTG als kleiner Brigachtaler Sportverein, der in erster Linie die Jugendarbeit aktiv fördert, holte eine Fachfirma, um die Anlage überarbeiten zu lassen. Allerdings überstiegen die Kosten die finanziellen Möglichkeiten des Vereins um ein Vielfaches, sodass Ende 2019 das Thema dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Am Ende förderte die Gemeinde die Instandsetzung.

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Zweitägige Aktion erfolgreich

So wurde nun in einer zweitägigen Aktion durch Belag-Spezialisten die beschädigte Tartanbahn ausgebessert und mit neuer Granulat-Masse verfüllt. Nach dieser Sanierung ist nun die Sprint- und Kleinspielfeldanlage wieder nutzbar. Gleichzeitig hofft der Verein, dass damit dem fortschreitenden Verfall der Anlage Einhalt geboten wurde.

Neue Hoffnung für Athleten

„Das überaus dynamische Corona-Infektionsgeschehen schränkt unter anderem auch Sportvereine stark ein. Umso mehr freut es mich, dass unsere Leichtathleten nun wieder das gesamte Sportareal nutzen können“, sagte Brita Krebs abschließend. Die LTG hofft, in der kommenden Saison wieder verstärkt trainieren zu können.

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