„Es geht gut voran, nun sind alle Vorarbeiten bei der Beckhofer Brücke, die Ende März begannen, abgeschlossen und der eigentliche Brückenbau kann beginnen“, berichtet Ortsbaumeister Patrick Lutz.

Während er diesen Satz spricht, ist ein großer Bagger damit beschäftigt, das Fundament an den jeweiligen Brückenenden auszuheben und den Aushub anschließend auf einen Kipplader zu befördern.

Alte Brücke über 100 Jahre alt

Auch die metallenen Spundwände sind schon 2,80 Meter tief ins Erdreich eingeschlagen worden. Das diene der Sicherung der Baugrube und habe zugleich eine Dichtungsfunktion, erklärt Lutz. Die Arbeiten laufen also auf Hochtouren, sodass mit einer Freigabe für Ende September gerechnet werde, so der Ortsbaumeister bei einem Vor-Ort-Termin.

Mit dabei sind auch Martin Rombach vom Freiburger Planungsbüro sowie Frank Rosenfelder von der ausführenden Baufirma Günter aus Unterkirnach. Die neue Brigach-Brücke wird mit zwölf Metern genauso lang werden wie die alte Brücke aus dem Jahr 1916. Die Durchfahrbreite der Brücke wird mit 4,5 Metern angegeben, damit ist sie wie bisher nur einspurig befahrbar.

Etwas Geld gespart

Am Ende schlagen 583 000 Euro an Kosten zu Buche, immerhin 10 000 Euro wurden jedoch gespart, weil die Fahrbahn der Behelfsbrücke nicht asphaltiert wurde.

Der Neubau sei dann eine reine Betonkonstruktion, das Brückengeländer bestehe aus Metall, informiert Rosenfelder, Geschäftsführer des Unterkirnacher Bausanierers Günter. Lob ging auch an die Landwirte, die die angrenzenden Flächen zur Ablagerung von Erdreich zur Verfügung stellten. Damit sei zusätzlich Geld gespart worden. Möglichweise könne man den Aushub wieder verbauen, hofft Lutz abschließend.