Derzeit herrscht Bau-Hochkonjunktur in Brigachtal: Überall baut und saniert die Gemeinde. Zunächst wurde die Straße samt Parkbuchten beim Seniorenzentrum optimiert, allerdings gab‘s durch die halbseitige Sperrung während des Berufsverkehrs längere Warteschlangen. Im August musste dann der Verkehr auf Höhe der St. Martins-Kirche per Ampelanlage geregelt werden. Dort war der Treppenaufgang Richtung Wohngebiet erneuert worden. Auch hier staute es sich zeitweise. Nun wird ab Mittwoch eine neue Baustelle in Brigachtal für Verkehrsbeeinträchtigungen sorgen. Denn dann beginnt der Bau des Netto-Kreisels. Dann wird es voraussichtlich gleich drei Monate, bis Mitte Dezember, beträchtliche Einschränkungen geben.

  • Sanierung beginnt: Die Durchfahrt in Richtung Villingen wird nicht mehr möglich sein. Der Verkehr wird Richtung Überauchen, Tannheim, Pfaffenweiler, Rietheim und Marbach umgeleitet. Ab dem 19. Oktober beginnt dann der zweite Bauabschnitt. Auch hier werden Umleitungen ausgewiesen. Es wird von einer dreimonatigen Bauzeit ausgegangen, was jedoch maßgeblich vom Wetter abhängig sein wird, wie Bauamtsleiter Lutz auf Nachfrage bestätigt. Nach Abschluss der Arbeiten soll im kommenden Jahr der Verkehr dort dann zügiger fließen. Einen weiteren Vorteil sieht die Gemeinde für den Schwerlastverkehr. Denn aus der Gewerbestraße kommend, wird die Auffahrt zur Marbacher Straße, vor allem zu Stoßzeiten, deutlich erleichtert. Außerdem werden zwei Übergänge für Radfahrer und Fußgänger sowie eine barrierefreie Bushaltestelle beim Friedhof geschaffen.
Nico Fehrenbach (links) vom Landschaftsarchitekturbüro Kuberczyk freut sich zusammen mit Bauamtsleiter Patrick Lutz über die fertiggestellte Treppe zwischen Martinskirche und Kirchdorfer Wohngebiet (großes Bild). Weniger schön: Ab morgen wird an der Kreuzung Kälberweid/Gewerbestraße mit dem Bau des Kreisverkehrs begonnen (kleines Bild, oben).  Bilder: Klaus Dorer
Nico Fehrenbach (links) vom Landschaftsarchitekturbüro Kuberczyk freut sich zusammen mit Bauamtsleiter Patrick Lutz über die fertiggestellte Treppe zwischen Martinskirche und Kirchdorfer Wohngebiet (großes Bild). Weniger schön: Ab morgen wird an der Kreuzung Kälberweid/Gewerbestraße mit dem Bau des Kreisverkehrs begonnen (kleines Bild, oben). Bilder: Klaus Dorer
  • Sanierung endet: Seit Montag ist der Aufgang zwischen St. Martin-Kirche und Kirchdorfer Wohngebiet nun wieder für Fußgänger freigegeben. Zuvor war die Treppe drei Wochen lang aufwendig saniert worden. Wie Bauamtsleiter Patrick Lutz bei einem Vor-Ort-Termin sagte, sind die Arbeiten dringend gewesen, denn durch Wassereinlagerungen im Erdreich war die Treppe, die aus der 1970-er Jahren stammt, kaum noch nutzbar und musste immer wieder gesperrt werden. Daher wurden die Betonstufen nun komplett entfernt und mit neuen Granittreppenstufen sowie Granitpflastersteinen ganz neu aufgebaut. Granit habe eine längere Lebensdauer als Beton und sei bei Nässe der deutlich bessere Baustoff, bestätigte Nico Fehrenbach vom Landschaftsarchitekturbüro Kuberczyk, das zusammen mit der Donaueschinger Firma Landschaftsbau Jäger die Sanierung durchführte. Insgesamt drei Metallrinnen verhindern Staunässe. Die Handläufe weerden in Kürze angebracht, hieß es. Das Ganze d am Ende 34 000 Euro kosten, sagte Lutz.