Zum geplanten Kreisverkehr im Norden Brigachtals, der im kommenden Jahr gebaut werden soll, gab es im Gemeinderat nicht nur positive Stimmen. Zu den Kritikern gehört auch Gemeinderat Ferdinand Ritzmann. Er war zunächst der Auffassung, dass der Kreisverkehr im Zuge der Kanalverlegung in der Gewerbestraße realisiert wird.

Kanalarbeiten starten erst im Sommer

Dass es nun zwei voneinander unabhängige Bauabschnitte geben soll, kritisierte auch Gemeinderat Josef Vogt in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstagabend. Denn die Planung sieht folgendes vor: Der frühestmögliche Baubeginn ist in Abhängigkeit der Maßnahme „Radweg Brigachtal/Marbach„ für Ende Juli oder Anfang August 2019 mit den Arbeiten am Kanal vorgesehen. Die Planungen sehen den Abschluss der Kanalmaßnahme zwingend für Dezember 2019 vor.

Marbacher Straße zwischendurch befahrbar

Je nachdem, wie der Winter wird, ist der Bau des Kreisverkehrs wohl erst im Juni 2020 abgeschlossen, sagte Bürgermeister Michael Schmitt. Zwischen den beiden Bauabschnitten sei die Marbacher Straße jedoch durchgehend befahrbar, bestätigte Marcus Greiner vom gleichnamigen Ingenieurbüro auf Nachfrage. Lob kam indes von Markus Rist, der den Kreisverkehr positiv bewertete.

Kanal kostet 400 000 Euro

Marcus Greiner erläuterte nochmals Detailfragen und nannte Zahlen der Baumaßnahme: Die Kosten für den Kreisverkehr betragen etwas mehr als eine halbe Million Euro. Der Kanal kostet knapp 400 000 Euro. Durch die Kosten für die Leerrohre, der Beleuchtung sowie die Kosten für die Bauüberwachung wird die Ein-Millionenmarke geknackt, hieß es. Die vorhandene Wasserleitung bleibt erhalten.

Am 22. Januar war in öffentlicher Gemeinderatsitzung die Ausschreibung der Maßnahme auf Grundlage der vorgestellten Planung mit den dazugehörigen Erd-, Tief- und Straßenbauarbeiten in die Wege geleitet worden.

Zuschlag für Donaueschinger Firma

Die Firma Storz aus Donaueschingen erfüllte alle geforderten technischen Erfordernisse. Sie war auch die einzige Bieterin und erhielt somit den Zuschlag, nachdem alle Räte einstimmig ihr Votum für eine Vergabe der genannten Firma abgegeben hatten.

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