Nun ist er auch offiziell in Amt und Würden: Michael Schmitt wurde offiziell auf seine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Brigachtal verpflichtet. Schmitt wird auch die kommenden acht Jahre den Kurs der 5100 Brigachtaler Einwohner bestimmen.

Bereits 2010 wurde Schmitt zum ersten Mal als Bürgermeister von Brigachtal gewählt. Der Amtseid gilt ein Leben lang, die Verpflichtung sei immer nur für eine Wahlperiode gültig und muss deswegen bei einer Wiederwahl wiederholt werden, wie Bürgermeisterstellvertreter Theobald Effinger, der die Verpflichtung übernahm, erläuterte. Die Einführung wurde innerhalb einer Gemeinderatssitzung im Beisein vieler Gäste vollzogen. Von offizieller Seite waren neben dem Ehrenbürger Max Hirt auch VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth und Landrat Sven Hinterseh zu gegen.

Viele Gäste, wie Marbachs Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple (erste Reihe, von links), Ehrenbürger Max Hirt, Christian Muthmann und Bürgermeister-Stellvertreter Theobald Effinger sind bei der festlichen Gemeinderatsitzung mit der Vereidigung als einzigem Tagesordnungspunkt des Abends mit dabei und applaudieren dem alten und neuen Bürgermeister Michael Schmitt ausgiebig.
Viele Gäste, wie Marbachs Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple (erste Reihe, von links), Ehrenbürger Max Hirt, Christian Muthmann und Bürgermeister-Stellvertreter Theobald Effinger sind bei der festlichen Gemeinderatsitzung mit der Vereidigung als einzigem Tagesordnungspunkt des Abends mit dabei und applaudieren dem alten und neuen Bürgermeister Michael Schmitt ausgiebig.

Zunächst attestierte Effinger dem alten und neuen Rathauschef eine engagierte und erfolgreiche Arbeit in den letzten acht Jahren. Vieles habe sich im Rückblick gesehen entwickelt. Nur eine Handvoll der wichtigsten Projekte sprach Effinger an: Eine neue Kindertagesstätte wurde auf den Weg gebracht und das Seniorenzentrum erweitert. Mit dem Breitbandausbau habe Schmitt sogar Pionierarbeit geleistet und Brigachtal war, wie Oberbürgermeister Jürgen Roth später sagte, die erste Gemeinde landesweit mit dieser neuen Technik.

Auch Landrat Sven Hinterseh war voll des Lobes für Schmitt. Es seien interessante acht Amtsjahre gewesen, so der Landrat. Ein Bürgermeister stelle die Weichen und habe das Tempo vorzugeben. Genau das habe Schmitt in notwendigem Maße getan, so Hinterseh. Auch wenn es für den einen oder anderen Bürger vielleicht ein zu hohes Tempo war, Schmitt habe alle Bereiche abgedeckt, und zwar vom Angebot der frühkindlichen Erziehung bis zum altersgerechtem Wohnen. Jürgen Roth aus Villingen-Schwenningen trat für Grußworte ans Mikrofon und gratulierte zur Wiederwahl.

Der vielgelobte Schmitt bedankte sich im Anschluss an die Lobreden: "Ich habe das Amt des Bürgermeisters in den vergangenen acht Jahren immer sehr gerne ausgeübt und versichere, dieses Amt auch weiterhin sehr gerne auszuüben. Was soll ich sonst noch sagen? Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die den Weg auch in Zukunft mitgehen." Mit diesen Worten schloss Schmitt die Gemeinderatssitzung. Dann ging's in den gemütlichen Teil über. Bei einem Gläschen Sekt und musikalische Klängen mit dem Trio Cappuccino wurde auf die nächsten acht Jahre angestoßen.