Ein gepflegtes Ortsbild mit intakten Straßen und viel Grün, aber auch genügend Spielplätze gehören zur Visitenkarte einer Gemeinde. So auch in Brigachtal. Dass der Ort sehr kinderfreundlich ist, zeigen die insgesamt zehn Spielplätze, die es dort gibt.

Fünf Spielplätze neu ausgestattet

Nun hat die Gemeinde insgesamt 95 000 Euro in die Hand genommen und fünf Spielplätze in den verschiedenen Teilorten aufwendig saniert oder erweitert. Bei einem Vororttermin mit Bauamtsleiter Patrick Lutz und seinem Stellvertreter, Eric Elsäßer wurden nun die neu gestalteten Spielplätze in Augenschein genommen.

Den neuen Kletter-Parcour, der beim FC-Gelände in Klengen zu finden ist, probieren Bauamtsleiter Patrick Lutz und sein Stellvertreter Eric Elsäßer gleich mal aus.
Den neuen Kletter-Parcour, der beim FC-Gelände in Klengen zu finden ist, probieren Bauamtsleiter Patrick Lutz und sein Stellvertreter Eric Elsäßer gleich mal aus. | Bild: Klaus Dorer

Spielplatz „Bildstöckle“

Zunächst stoppte man beim Spielplatz „Bildstöckle“, an der Dürrheimer Straße in Kirchdorf. Dort wurden neue Spielgeräte für etwa 30 000 Euro installiert. Betritt man den Spielplatz, fällt zunächst die neue Seilbahn ins Auge, die gerade einige Kinder in Betrieb nehmen. Martina Maier, von der Kindertagesstätte Froschberg, die gerade mit ihrer Kindergruppe dort Halt macht, ist regelrecht begeistert: „Schön ist, dass sich die Kinder mit diesem Gerät auch ohne Hilfe von Erwachsenen beschäftigen können“, so Maier.

Einige neue Spielgeräte wurden beim Spielplatz Bildstöckle in Kirchdorf aufgestellt.
Einige neue Spielgeräte wurden beim Spielplatz Bildstöckle in Kirchdorf aufgestellt. | Bild: Klaus Dorer

Spielplätze werden gut besucht

Die Spielplätze seien stets gut frequentiert, meint auch Bauamtsleiter Lutz. Maier bestätigt dies: Seit der Eröffnung sei hier immer recht viel Betrieb. Auch eine Kinder-Krabbelgruppe habe sich hier schon getroffen und die Geräte ausprobiert. Schaut man sich weiter um, sieht man noch weitere Spielgeräte. So auch ein neues Boden-Trampolin. Dieses probieren gerade zwei kleine Mädchen aus und haben mächtig Spaß. Beim neuen Spielturm mit Rutsche herrscht ebenfalls reger Betrieb. Dort wird gerade nach Herzenslust geklettert, gerutscht und natürlich viel gelacht.

Eric Elsäßer vom Baumamt macht sich ein Bild von Spielplatz am Gaisbergring in Klengen. Dieser ist noch nicht ganz fertig und auch das neu gesäte Gras muss noch nachwachsen.
Eric Elsäßer vom Baumamt macht sich ein Bild von Spielplatz am Gaisbergring in Klengen. Dieser ist noch nicht ganz fertig und auch das neu gesäte Gras muss noch nachwachsen. | Bild: Klaus Dorer

Spielplatz am Gaisbergring noch nicht fertig

Weiter ging es in den Teilort Klengen: Dort wurde der Spielplatz beim Klengener FC-Gelände mit einem neuen Kletter-Parcours und weiteren Spielgeräten aufgewertet. Die beiden Überauchener Spielplätze, gelegen im Brühl und beim Sportplatz, haben ebenfalls eine gründliche Überarbeitung erhalten.

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Noch nicht ganz fertig ist hingegen der Spielplatz am Gaisbergring. Hier wurde zwar schon ein großer Spielturm aufgestellt, es sind jedoch noch große Absperrgitter zu sehen. Eine marode Sitzbank wird demnächst ausgetauscht und das Gras muss noch nachwachsen.

Ein Rückblick auf die Sanierungsarbeiten

Im Februar diesen Jahres war der Beschluss im Gemeinderat zur Notwendigkeit der Spielplatzerneuerung gefasst worden. Die Beauftragung der Firma Ziegler war im März erfolgt. Zu Beginn der Sommerferien, also Ende Juli, war dann an den verschiedenen Spielplätzen mit den Sanierungsarbeiten begonnen worden, berichtet Elsäßer. „Wir haben dabei auch auf eine naturnahe Gestaltung geachtet“, sagt Lutz. So wurde ausschließlich Robinienholz verwendet. Diese Holzart ist sehr elastisch, bleibt auch ohne chemische Konservierungsbehandlung bei einer Nutzung im Außenbereich lange stabil und ist daher für den Bau von Geräten auf Kinderspielplätzen bestens geeignet, so Lutz. Durch die Arbeiten mussten die Spielstätten zeitweise gesperrt werden. Auch wenn noch nicht alle Restarbeiten komplett abgeschlossen sind, die Spielplätze können nun nach und nach wieder geöffnet werden und für Kinder und deren erwachsene Begleiter ihrer Nutzung übergeben werden. Weitere Aufwendungen für Spielplätze sind erst einmal nicht vorgesehen, sagt Lutz, denn die anderen fünf Spielplätze seien entweder noch neu, wie der auf Bromenäcker oder befinden sich in tadellosen Zustand, hieß es abschließend.