Beim Jahrestreff des Brigachtaler Sportkegelclubs (KSC) kamen sportliche und finanzielle Bilanzen zur Sprache, aber auch gesellige Aktivitäten gab es beim Kegelverein, der 1. März 1978 aus der Taufe gehoben worden war und somit im vergangenen Jahr runden Geburtstag feierte. Nur am Rande war das 40-jährige Bestehen Thema bei der Hauptversammlung: „Wir haben das Ereignis eigentlich nicht groß gefeiert“, so Vorsitzender Günter Schneckenburger. Mit einem zweitägigen Ausflug nach Mainz im vergangenen Jahr gab es dann aber noch was Besonders.

  • Die Ehrungen: Zumindest bei den Ehrungen standen die vier Jahrzehnte Kegelsport beim Jahrestreff im Klengener „Landhaus-Bahnhof“ im Mittelpunkt. Denn mit Gerhard Münch und Günter Schneckenburger sind noch zwei Gründungsmitglieder aktiv: Wenn man vom KSC spricht, fällt unweigerlich der Name Günter Schneckenburger, der längst als Kegellegende des Vereins gilt.
  • Seit 40 Jahren aktiver Kegler: Auch in der Führungscrew war er fast von Anfang an dabei. So war er zunächst Kassierer des Vereins und später zweiter Vorsitzender. Bereits anno 1985 und nochmals ab 2002 ließ er sich zum ersten Vorsitzenden wählen. Damit ist Schneckenburger seit 40 Jahren aktiver Sportkegler und steht insgesamt 30 Jahre an der Spitze des Vereins. Vor zwei Jahren erhielt Schneckenburger von der Gemeinde dafür die Ehrennadel in Gold. Aber auch Gerhard Münch, der ebenfalls seit 40 Jahren aktiv kegelt, wurde beim Treff hervorgehoben. Für beide Geehrten wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
  • Der Kegelsport: Leider ist auf den Brigachtaler Bahnen aktuell auch weiterhin nur noch ein kleines Häufchen Kegler aktiv. Die sportliche Bilanz der einzigen Herrenmannschaft des Vereins, die in der Bezirksklasse B kegelt, war dennoch sehr gut, wie der erste Sportwart Gunnar Trilling in seinem lebhaften Sportbericht ausführte. So hatten die Kegler den Titelgewinn fest im Visier und führten bis kurz vor Schluss die Tabelle an. Am Ende reichte es knapp nicht. „So nah waren wir schon lange nicht mehr an einer Meisterschaft dran“, bedauerte dann auch der erste Vorsitzende Schneckenburger ein wenig. Schon der Saison-Start war mit einem klaren Sieg gegen das favorisierte Team aus Unterkirnach/Furtwangen äußerst verheißungsvoll.
  • Einige unglückliche Niederlagen: Doch leider konnten im Laufe der Runde nicht immer alle Kegler an den Verbandspielen teilnehmen, so dass es einige unglückliche Niederlagen gab und man am Ende den Keglern aus Unterkirnach/Furtwangen den ersten Platz überlassen musste. Neben den Mannschaftsbegegnungen gab es auch Titelkämpfe: So hatte bei den Vereinsmeisterschaften Robert Poljak (bisher Trilling), mit starken 515 Holz die Nase vorn. Gefolgt von seinem Bruder, Gunnar Trilling, der gute 503 Holz schaffte sowie Jürgen Effinger, der 502 Holz erreichte. Neben der Teilnahme an der Verbandsrunde, boten die Brigachtaler Kegler auch im Laienkegelbereich wieder zahlreiches Starterangebot.
  • Beliebtes Hobbyturnier: So wurde im März 2019 wiederum das beliebte Hobby- und Vereinsturnier mit zahlreichen Mannschaften aus Brigachtal und Umgebung abgehalten. Dort gab es wieder tollen Kegelsport. Am Ende konnten die Landhaus-Keglerinnen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Bei den Herren waren die „Scharfen Brüder“ nicht zu stoppen. Und auch beim Kinderferienprogramm lud der KSC zahlreiche Kinder zu einer Kegelpartie ins Klengener Kegelheim ein.
  • Das Wahlergebnis: Im Vorstand gab es eine gravierende Ergänzung. So wird ab sofort Robert Poljak als Beisitzer die Vorstandschaft in verschiedenen Bereichen unterstützen. Seinen ersten Kassenbericht trug Markus Vogt vor, der zwar ein kleines Minus ergab, aber noch genügend Reserven aufweist. Zwar warf das Brigachtaler Dorffest wiederum einen satten Gewinn ab, dennoch blieb man wegen des teils durchwachsenen Wetters hinter den Erwartungen zurück, hieß es.