Das beliebte Unimogtreffen macht nach einjähriger Pause am Samstag, 1. und 2. Juni, wieder einmal Station im Brigachtaler Steinbruch. Dann sind dort zahlreiche Unimogs, verschiedener Epochen und Baureihen ausgestellt.

Historisches ist auch dabei

So werden Fahrzeuge zu sehen sein, die vom historischen Boehringer, das Ursprungsmodell aus dem Jahr 1950, über die erste Konkurrenz für den Ackerschlepper, den so genannten U 411, über die mittlere Baureihe, wie den U 406, bis hin zu den neueren Fahrzeugen, wie sie heute bei den Gemeinden, im Forst oder bei der Feuerwehr sowie beim Militär zum Einsatz kommen.

Zwei Tage volles Programm

Organisiert wird das Ganze wiederum von der Regionalgruppe Schwarzwald-Baar des Unimog Clubs aus Gaggenau. Cheforganisator ist auch in diesem Jahr wieder der Donaueschinger Richard Koch. Auch für Bewirtung ist gesorgt. Ein Hähnchenwagen, ein Pizzawagen sowie ein Food-Truck stillen den kleinen Hunger zwischendurch. Der Motorradsportclub (MSC) Brigachtal sorgt an beiden Tagen für Getränkenachschub.

Internationale Gäste erwartet

Die Unimog-Fahrer bieten zwei Tage lang ein unvergessliches Erlebnis. „Wir erwarten bis zu 150 Fahrzeuge„, berichtet Koch im Vorfeld. Aus dem ganzen süddeutschen Raum und möglicherweise auch aus den Nachbarländern, wie der Schweiz oder Österreich, sind Fahrer dabei. Denn der Unimog, das universale Vehikel mit dem Mercedesstern, ist weit verbreitet.

Geländeparcours vorbereitet

Koch, als Chef der Regionalgruppe Schwarzwald-Baar und seine Helfer haben das Großereignis seit Monaten akribisch vorbereitet. Das Programm im Brigachtaler Steinbruch wird ebenso vielfältig, wie abwechslungsreich. Dort wurde in den vergangenen Wochen bereits ein Geländeparcours hergerichtet, der an die Fahrzeuge und natürlich die Fahrer einige Herausforderungen stellt. Und natürlich können auch die Besucher die große Bandbreite, die ein Unimog bietet, hautnah miterleben.

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„Gegen einen kleinen Obolus ist eine Probefahrt mit dem rustikalen Gefährt durch den Geländeparcours möglich“, verspricht Koch. Darüber hinaus wird auch ein mobiles Sägewerk vorgestellt, es sind Vorführungen mit Schneefräsen in Aktion zu sehen und eine Ausstellung historischer Kettensägen ergänzt das Angebot.

Schneefräsen und Seilwinden

Fast genauso interessant wie die Baureihen selbst sind die Auf- und Anbauten. Schneefräsen, Seilwinden, Erdbohrer, Stromaggregate oder Expeditionsmobile sind hier ebenso zu sehen wie ganz normale Unimogs mit einer Ladepritsche. Einige der Fahrzeuge haben Rost als Patina angesetzt, andere Oldtimer sind neu überarbeitet und picobello aufpoliert. Große Unterstützung erfährt die Regionalgruppe durch das Bauunternehmen Storz, die das Steinbruch-Arsenal für dieses Event wiederum zur Verfügung gestellt hat.