Die Jahreshauptversammlung des FC Brigachtal brachte das Gasthaus Sternen am Samstagabend nahe an die Kapazitätsgrenze. Über 80 interessierte Mitglieder und Unterstützer waren zur Versammlung erschienen.

Der Vorsitzende, Frank Ritzmann, erfreute die Versammlung mit seinem bodenständigen Resümee des vergangenen Jahres. Das Jahrhundertprojekt Kunstrasen sei auf einem guten Weg und gehe in diesem Jahr in die heiße Phase. Im Juni solle mit dem Bau begonnen, im September bereits alles abgeschlossen sein. Alle Beteiligten seien mit ihren Kräften am Limit und freuen sich über das Engagement der ehrenamtlichen Helfer für diese Mammutaufgabe. Verschiedene Kunstrasen-Muster, Untergrundbeläge und weitere Material-Muster konnten von den Mitgliedern in der Versammlung begutachtet werden.

Alexander Bosch teilte in seinem Bericht als zweiter Vorsitzender mit, dass sich die Vorstandschaft nun auf eine ausführende Firma für den Bau des Kunstrasenplatzes festgelegt habe. Die Wahl sei auf die Firma Rieva, Tennis- und Sportplatzbau GmbH, aus Oberried im Schwarzwald gefallen. Diese habe bereits für einige andere Vereine in der Region den Bau vergleichbarer Anlagen übernommen. Am Dienstag, 19. März, werde das Projekt Zentralisierung und Kunstrasen in der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Rathaus Brigachtal vorgestellt.

Frank Ritzmann informierte die Mitglieder über die abgelehnte Fusion durch den SV Überauchen und stellte klar, dass dies den FC Brigachtal nicht weiter tangiere. Das Zeichen des Überauchener Sportvereins sei nun klar gesetzt worden, und die Türen beim FC Brigachtal seien lange genug "sperrangelweit" offen gestanden. Der Verein werde weiter seinen Weg gehen, so Ritzmann.

Jugendleiter Andreas Bölling berichtete von einem sehr aktiven Jahr der 154 Jugendlichen bei der Spielgemeinschaft. Die erfreuliche Bilanz erfordere jedes Jahr von den Jugendtrainern vollen Einsatz, denen er dafür seinen Dank aussprach. Die Nachwuchssituation sei hervorragend, einzig die Anzahl der Jugendtrainer müsse dringend erhöht werden, um den Standard zu halten. Hierzu seien alle Mitglieder aufgerufen, sich zu engagieren.

Alexander Bosch wurde wieder zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Olaf Faller, der krankheitsbedingt abwesend war, wurde als zweiter Kassierer bestätigt. Den Spielausschuss leitet weiterhin Oliver Bartler. Als Beisitzer wurden gewählt Julian Friese, Rolf Mayer und Andreas Turina. Andreas Klingk übernahm den Beisitzerposten von Thomas Kuss, der aufgrund einer Wohnortveränderung das Amt nicht mehr ausüben wollte.