Neun Alpakas leben auf dem Mühlenhof der Familie Kiefer. Und exakt neun Leser dürfen nun mit den Tieren an die drei Stunden durch Wälder und über Felder streifen.

Diese vier erwachsenen Alpakas und zwei Jungtiere, Fohlen genannt, leben in Überauchen bei Familie Kiefer.
Diese vier erwachsenen Alpakas und zwei Jungtiere, Fohlen genannt, leben in Überauchen bei Familie Kiefer. | Bild: Simone Wohlgemuth

Seit einigen Monaten schon wohnen die wuscheligen Vierbeiner in Überauchen. Vor dem Sommer wurden sie von Jungbauer Simon Kiefer geschoren, die Sommerfrisur wächst nun langsam dichter, auf den Winter hin sollen die Tiere langhaarig gut geschützt sein vor Wind, Regen und Schnee.

Wanderung bis zu drei Stunden

Die Teilnahme eignet sich ausschließlich für Leser, die imstande sind, auch bei forscherer Gangart bis zu drei Stunden lang ein solches Tier begleiten zu können. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt – den Alpakas macht das nichts aus. Die Weidetiere sind vor allem in Peru verbreitet, leben in den Anden auch in großen Höhen. Über drei Millionen Tiere sollen allein hier in freier Wildbahn leben.

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Wie und vor allem weshalb kamen die Tiere ins Brigachtal? Absolut landwirtschaftliche Gründe stehen dahinter. Die Tiere sollen Hühner auf dem Bauernhof vor Milan- und Fuchsangriffen bewahren.

Alpakas verteidigen Hühner

Alpakas zur Fuchsabwehr gelten bereits als probates Mittel in der Szene der Hühnerfarmer. Die so friedlich aussehenden Tiere erfüllen ihre Aufgabe als Wachhund zudem völlig unblutig. Erwischt ein Alpaka einen Fuchs, so bekommt Meister Reinicke einen gewaltigen Tritt und sucht das Weite. Sind Füchse einmal auf diese Weise mit einer solchen Anden-Patrouille zusammen geraten, bleiben sie dem Gehege für immer fern. Alpakas können einfach extrem fuchsig werden. Und die Füchse, sie finden ihre Beute alternativ – mit weniger Gefahrenpotenzial.

Der junge Landwirt Simon Kiefer aus Überauchen mit einem Jung-Alpaka.
Der junge Landwirt Simon Kiefer aus Überauchen mit einem Jung-Alpaka. | Bild: Simone Wohlgemuth

Kiefers Alpakas wirken überhaupt nicht wie scharfe Wachhunde, eher wie eine Art Teddybären-Kamel. Strubbelfrisur, große Augen und melancholischer Blick – das kommt bei den Menschen immer an. Nicht von ungefähr werden Alpakas auch in Therapien eingesetzt. Sie fühlen sich in Gruppen wohl und kommen auf Grund ihrer Anpassungsfähigkeit auch mit Menschen klar.

So können Sie gewinnen

Wenn Sie richtig fit sind und immer schon einmal mit einem Alpaka auf Du und Du stehen wollten, dann ist jetzt die Chance dazu da. Und so können Sie dabei sein: Wählen Sie sofort die 01379 370 500 30 (50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend). Nennen Sie als Stichwort für die Telefonansage „Alpaka“. Sprechen Sie deutlich Ihren Vor- und Zunamen auf das Ansageband und nennen Sie bitte ebenso deutlich Ihre Telefonnummer, wie wir Sie Anfang der nächsten Woche jederzeit erreichen können. Alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Alle Leser bestätigen mit Ihrer Teilnahme, dass Sie eine dreistündige, teils forcierte Alpaka-Wanderung, entspannt meistern können und dass Sie auf eigene Gefahr teilnehmen.