Mit viel Remmidemmi ist am Samstagnachmittag das 34. Dorffest eröffnet worden. Zum Auftakt spielte die einheimische Musik unter der Stabsführung von Volker Rückert. Dann gab's die sieben traditionellen Böller aus der historischen Kanone und im Anschluss stach Bürgermeister Michael Schmitt unter großem Jubel des Publikums mit zwei beherzten Schlägen das erste Fass an.

Ganz schön zu schleppen haben hier diese beiden jungen Damen im Narrenzelt: Simone Rist (links) und Sarah Isele.
Ganz schön zu schleppen haben hier diese beiden jungen Damen im Narrenzelt: Simone Rist (links) und Sarah Isele.
  • Freibier für alle: Freibier hieß es sodann; viele gut gefüllte Bierkrüge machten in der Folge die Runde. Dass dann auch just zum Feststart die Sonne hervor blitzte, war eine kleine Dreingabe. "Lasst uns die Daumen drücken für die drei Festtage", sagte Sascha Eichkorn nach einem prüfenden Blick gen Himmel. Auch Bürgermeister Schmitt wünschte der Top-Veranstaltung wieder gutes Gelingen: "Wir trotzen der Dinge, die da kommen", so der Schultes. Dann konnte es so richtig losgehen. So nach und nach setzte der Besucheransturm ein und verteilte sich auf dem Festgelände.
     
Essen und Trinken halten Körper und Geist zusammen. Diese Brigachtaler Runde lässt es sich beim Radsportverein gut schmecken. Bilder: Klaus Dorer
Essen und Trinken halten Körper und Geist zusammen. Diese Brigachtaler Runde lässt es sich beim Radsportverein gut schmecken. Bilder: Klaus Dorer

Jeder kennt das Fest einfach und für viele ist es fast schon ein Muss. Viele genossen dann auch in diesem Jahr die betont lockere Atmosphäre.

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Dass gerade bei den flüssigen Verpflegungsstationen mehr los war als beispielsweise beim Open-Air der Seppeli-Musikanten, dürfte den sinkenden Abend-Temperaturen geschuldet sein. Dafür lief das Essen gerade am frühen Abend recht ordentlich. "Wir sind überglücklich mit dem Start", zog Organisator Eichkorn schon mal vorab eine positive Bilanz, als bis Mitternacht immer noch alles trocken blieb.

Viele genossen auch in diesem Jahr die lockere Atmosphäre. Diese jungen Damen machen bis weit nach Mitternacht so richtig Party.
Viele genossen auch in diesem Jahr die lockere Atmosphäre. Diese jungen Damen machen bis weit nach Mitternacht so richtig Party.
  • Das Angebot: Und für jeden kulinarischen Geschmack war das Passende dabei. Die Brigachtaler Vereine boten Schnitzel mit Pommes, Wurstsalat oder eine zünftige Grillwurst zwar mehrfach an, doch auch diesmal setzte der ein oder andere Betreiber auf einige Schmankerl. Dazu gehören die Schwarzwälder Dinnä, die die Landfrauen wieder zuhauf auf die Teller schubsten. Auch auf der kulinarischen Meile war Betrieb: Da gab es Krautschupfnudeln mit Speck vom Musikverein sowie leckere Crêpes, dazu den passenden Weiß- oder Roséwein, den die Freunde der Partnergemeinde aus Frankreich offerierten. Oder Waffeln, Striebele und Popcorn. Mit dabei waren auch wieder die beiden Fußballvereine FC Brigachtal und SV Überauchen, die jeweils im eigenen Zelt oder einer Hütte bewirteten. Beim SV gab es diesmal sogar per Los Heißluftballonfahrten zu gewinnen.