Nur mit viel Eigenleistung lässt sich ein Mammut-Projekt wie ein „Kunstrasenplatz„ stemmen. Für einen solchen Platz setzt der FC Brigachtal derzeit seine ganze Schaffenskraft ein. So wird viel ehrenamtliches Engagement aufgewendet. Jeden Samstag herrscht Hochbetrieb mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern beim ehemaligen Sandplatz, wo bis Herbst der neue Kunstrasen fertig sein soll.

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„Wir sind da voll im Zeitplan„, sagte Bauleiter Volker Hirt. Wie auf jeder Baustelle nehmen die Vorarbeiten viel Zeit in Anspruch. Läuft alles so weiter, kann der Kunstrasen in der zweiten Septemberhälfte eingeweiht und dann auch gleich für Verbandsspiele genutzt werden. Dann hätte der FC Brigachtal von der Roten Asche auf den grünen Rasenbelag gewechselt und somit ein deutliches Ausrufungszeichen für die Zukunft des Vereins gesetzt.

Hier soll ab September das runde Leder wieder rollen, dann jedoch auf Kunstrasen.
Hier soll ab September das runde Leder wieder rollen, dann jedoch auf Kunstrasen. | Bild: Klaus Dorer

Der Abtrag des Hartplatzes ist bereits abgeschlossen. Schaut man sich um, sieht man auch schon Erdaushubarbeiten neben der Narrenhalle. Dort sind Parkflächen vorgesehen. Und auch das Kleinspielfeld, das unweit des neuen Kunstrasens entstehen wird, nimmt ebenfalls Konturen an. Dort könnten dann die Jugend-Verbandsspiele bis zur E-Jugend ausgetragen werden, so Hirt. Auch die Flutlichtanlage ist überarbeitet worden. Dort sind neue LED-Strahler installiert worden. Eine Fachfirma aus Oberried wird demnächst hinzustoßen und eine Elastikschicht auf das Schotterfundament legen. Erst dann kann mit dem Ausrollen der grünen Kunststoffbahnen begonnen werden. Das Ganze wird dann später noch mit Kork verfüllt.

Derzeit laufen die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz auf Hochtouren. Zusammen mit Einsatzleiter Volker Hirt (vorne, von links) besprechen Michael Käfer, Helmut Maier und Franz Käfer nochmals den Plan für den nächsten Bauabschnitt.
Derzeit laufen die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz auf Hochtouren. Zusammen mit Einsatzleiter Volker Hirt (vorne, von links) besprechen Michael Käfer, Helmut Maier und Franz Käfer nochmals den Plan für den nächsten Bauabschnitt. | Bild: Klaus Dorer

Zuvor sind noch Betonabgrenzungen und die Wegeinfassungen anzubringen. Dazu wird neben Muskelkraft auch schweres Geräte benötigt, das dem FC leihweise zur Verfügung steht. Am vergangenen Samstag wurde auch mit der Hangbefestigung begonnen. Hier wäre Platz für eine weitere Tribüne.

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Beim Kunstrasenbau sollen auch ökologische Gesichtspunkte nicht zu kurz kommen, als Füllgranulat will man auf jeden Fall auf Kork zurückgreifen. Denn wie Hirt berichtet, werden andre Befüllungen aus ökologischen Gründen demnächst untersagt. Muss der Rasenplatz irgendwann saniert werden, kann dann statt einer teuren Verbrennung das Material recycelt werden. Und noch ein Vorteil hat der Kunstrasenplatz: Auf dem neuen Belag kann häufiger trainiert werden, er ist sehr strapazierfähig und es wird weniger wetterbedingte Spielabsagen geben.