Auch in diesem Jahr wird der Brigachtaler Musikverein am zweiten Adventssonntag, 8. Dezember, um 18 Uhr in der Allerheiligenkirche zum Konzert einladen. Es sei immer ein ganz besonderes Erlebnis in der Brigachtaler Kirche, sagte MV-Vorsitzender Udo Fünfschilling bei der Vorstellung des Konzertprogramms. „Gerade die Akustik ist hier einzigartig, manche Stücke kann man eigentlich nur hier wirklich gut spielen“, ergänzt Brigachtals langjähriger Dirigent Volker Rückert, der einmal mehr einen Glanzpunkt in der besinnlichen Vorweihnachtszeit setzen möchte. Neben der Hauptkapelle bereitet sich derzeit auch das Jugend-Orchester Dreiklang unter der Leitung von Christine Wigant auf den Konzertabend vor.

  • Der erste Part: Die Nachwuchsmusiker werden im wahrsten Sinne des Wortes das Abenteuer Kirchenkonzert mit dem Stück „The Adventure begins“, von Matt Conaway, eröffnen. Das nächste Stück „Around the world in 80 days“ – in 80 Tagen um die Welt – handelt von einer spektakulären und mehrfach verfilmten Ballonfahrt. Arrangiert wurde das Stück von Otto Schwarz. Es folgt „Das ist meine Heimat – das ist meine Generation“ aus dem bekannten Film „Greatest Showman“, arrangiert von Michael Brown. Das vierte und letzte Stück „Süßer die Glocken nie klingen“ ist eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder und soll eine hoffnungsvolle Stimmung ins Kirchenrund zaubern. Der Glockenklang des über 200 Jahren alten Liedes steht als Symbol für Friede, Freude und Weihnachtswonne.
  • Der zweite Part: „Als ich mir im Sommer die Vogtsbauernhöfe angeschaut habe, kam mir die Idee, doch einmal zum Thema Heimat ein ganzes Konzert zu machen“, berichtet Orchesterleiter Rückert. Genügend Literatur zu diesem Thema gibt es durchaus und so bietet der zweite Teil des Konzertabends bewusst heimatliche Klänge, die aber nicht nur unbedingt auf die Heimat hier im Schwarzwald bezogen sein müssen, wie Fünfschilling sagt. „Denn Heimat kann für irgendwen irgendwo an einem ganz anderen Ort sein“, ergänzt Dirigent Rückert philosophisch.
  • Kunst als Ergänzung: Als Ergänzung zum Motto Heimat wird der durch seine Bollenhut-Bilder sehr bekannte Künstler Sebastian Wehrle aus Simonswald einige seiner Werke in der Kirche und im Pfarrzentrum ausstellen. Er hat sich zum Ziel gemacht, dem Schwarzwald einen modernen Rahmen zu geben und das Konzertmotto „Heimat“ bildreich zu dokumentieren.
  • Das Musikprogramm: Starten wird die Hauptkapelle mit „Homeland“, einem Arrangement von Otto Schwarz. Das Werk spielt ursprünglich in den Alpen, wurde jedoch auf den Schwarzwald übertragen. „Furusato“ von Stephen Melillo ist ein rührseliges Tongedicht und lebt von einer speziellen Klangwelt. „Aan Mijn Vaderland“, zu deutsch An mein Vaterland, ist eine Sinfonie des holländischen Komponisten Bernard Zweers, der die Komposition anno 1890 vollendete. Es folgt „Silva Nigra“ von Markus Götz, was so viel wie Schwarzwald heißt. Schwungvoll wird es gegen Ende des Konzerts, wenn „The Musical Village“, ein Quickstepp von Jacob de Haan, erklingen wird. „In dem Stück ist alles drin, was Blasmusik so ausmacht“, sagt Rückert zu diesem Werk. Weihnachtlich wird die Zugabe: Geplant sind abschließend „Silent Night“ (Stille Nacht) und das beliebte „Oh, du Fröhliche“.