Diesmal mussten die Kinder beim Ferienprogramm ihren Grips anstrengen: Schachspielen auf dem Brigachtaler Rathausplatz stand auf dem Programm. Josef Vogt, passionierter Schachspieler, nutzte den sommerlichen Donnerstagnachmittag, um die Kinder in die Welt des Schachspiels einzuführen.

Schachspiel pädagogisch wertvoll

Schach sei durchaus pädagogisch wertvoll, denn dadurch könnten Kinder ihr logisches Denkvermögen steigern, so der ehemalige Berufsschullehrer. In einer Einführung erklärte Vogt zunächst Grundsätzliches. Danach wurden die ersten der überdimensionalen Figuren auf dem Vorplatz platziert. „Die Figuren dürfen einander grundsätzlich nicht überspringen, eine Ausnahme gilt allerdings für das Rössle, auch Springer genannt“, erklärte der Fachmann.

Der achtjährige Jacob und der siebenjährige Elia beraten darüber, welcher Zug als nächstes von Vorteil wäre.
Der achtjährige Jacob und der siebenjährige Elia beraten darüber, welcher Zug als nächstes von Vorteil wäre. | Bild: Klaus Dorer

Kinder lernen Bedeutung der Figuren

Einige Kinder hatten schon von den Eltern, manche auch von den Großeltern, das Schachspielen gezeigt bekommen. Andere Kinder hatten beim Verständnis des Spiels Schwierigkeiten. Insbesondere die Bedeutung der Figuren wie die des Königs, Läufers oder Bauers war vielen unklar. Dazu gehörte auch die achtjährige Lana-Marie: „Ich finde es super, dass ich hier die Regeln genauer lerne“, sagte sie. Welche Figuren den Kindern am besten gefallen? „Die Dame, da sie viele Zugmöglichkeiten hat“, sagte Aron. „Ich finde den Läufer am besten, der kommt zügig voran“, meinte der neunjährige Hannes.