Ab dem 16. März soll zunächst im Kurhaus in Titisee nach Termin geimpft werden, abhängig von der zur Verfügung stehenden Impfmenge.

Die Gemeinden des Hochschwarzwaldes werden wegen der Termine gezielt auf die impfberechtigten Personen zugehen. Dabei handelt es sich um mobilitätseingeschränkte über 80-Jährige Menschen, die ansonsten keine andere Möglichkeit haben, in eines der zentralen oder Kreisimpfzentren zu gelangen.

Gemeinsame Initiative der Bürgermeister der Hochschwarzwaldgemeinden im Landkreis

Landrätin Dorothea Störr-Ritter benennt zwei Ziele des Landkreises mit den Vor-Ort-Terminen: „Zum einen möchten wir mobilitätseingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern der ersten Priorität einen Impftermin vor Ort ermöglichen. Zum anderen haben wir durch die Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Möglichkeit, die Impfkapazität weiter zu erhöhen, sobald genug Impfstoff zu Verfügung steht.“

Mit den Vor-Ort-Impfterminen in Titisee trägt die gemeinsame Initiative der Bürgermeister der Hochschwarzwaldgemeinden im Landkreis Früchte, die sich bereits im Februar über das Landratsamt mit einem entsprechenden Vorschlag an das Sozialministerium gewandt hatten. Damit sollten Senioren lange Autofahrten oder umständliche ÖPNV-Anreisen zu den Impfzentren in Müllheim, Freiburg, Offenburg oder Villingen-Schwenningen erspart werden.

Pro Termin stehen 60 Impfdosen zur Verfügung

Die Impfungen führt das durch das Land finanzierte Mobile Impfteam des Landkreises durch. Die Gemeinden sorgen für die Organisation. Aufgrund der nach wie vor knappen Impfstoffmenge können zunächst pro Termin 60 Impfdosen zur Verfügung gestellt werden.