Die Landesregierung plant bekanntlich eine Erhöhung bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energie bis zum Jahr 2020 auf 38 Prozent. Insbesondere die Windenergie in Baden-Württemberg soll ausgebaut werden. Ziel ist der Bau von jährlich rund 100 Windkraftanlagen. Ein Plan, der gerade im Hochschwarzwald nicht überall auf Freude stößt. Nun wird sich am Mittwoch, 7. November, bei der Tagung des Planungsverbands Windenergie Hochschwarzwald zeigen, wohin in der Region der Weg geht. Die Verbandsversammlung findet um 19 Uhr in der Festhalle Löffingen statt.

Bereits im November 2012 wurde in Löffingen der Planungsverband Windenergie Hochschwarzwald gegründet. Verbandsmitglieder sind die Verwaltungsgemeinschaft Titisee-Neustadt-Eisenbach, Verwaltungsgemeinschaft Hinterzarten-Breitnau, Verwaltungsgemeinschaft Schluchsee-Feldberg, Verwaltungsgemeinschaft Löffingen-Friedenweiler und die Gemeinde Lenzkirch. Von den geprüften Standorten für Windkraftanlagen blieben letztlich nur drei auf der Gemarkung Titisee-Neustadt (Fehrn, Glasberg und Winterberg) übrig. Der Widerstand in Neustadt ist groß und auch der Gemeinderat hatte sich im Juni gegen die drei ausgewiesen Flächen entschieden.

Zu Beginn der öffentlichen Sitzung steht der Punkt "Informationen zum aktuellen Stand des Planungsverfahrens und das weitere Vorgehen". Nun könnte es sein, dass die Kommunen wieder gefordert sind, selbst Flächen für Windkraft auszuweisen. Flächenmäßig steht Titisee-Neustadt mit 8966 Hektar an erster Stelle, gefolgt von Löffingen mit 8802 Hektar. Die kleinste Flächengemeinde ist Friedenweiler mit 2707 Hektar. Ein weiteres Thema werden die Finanzen sei. Für den Haushalt 2019 sind 42 000 Euro Planungskosten vorgeschlagen. Die Arbeiten für die Gutachten, die 2013 in Auftrag gegeben wurden, sind 2016 abgeschlossen worden.

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