Die Jugendmusikschule Hochschwarzwald gehört zu den bedeutenden Institutionen für die musikalische Ausbildung der Kinder, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen. Derzeit werden 932 Musikschüler in verschieden Sparten durch 39 Lehrkräfte unterrichtet. Die Bilanz aus dem Jahr 2018 zeigt 501 Wochenstunden. Zwischen A wie Akkordeon bis W wie Waldhorn liegen 42 Unterrichtsangebote. Ganz neu ist eine Harfenklasse, ebenfalls neu wird der erste Jugendmusik-Wettbewerb für Instrumentalisten und Sänger sein. Die Jugendmusikschule fördert nicht nur die musikalische Breitenausbildung, sondern ist auch eine Talentschmiede und hat schon so manche Berufsmusiker-Karriere angestoßen

Bei den zahlreichen Veranstaltungen kann die Qualität und Vielfalt der Schule genossen werden. Im Juli dürfen sich die Gäste in der Löffinger Festhalle auf das Semesterkonzert freuen, im Oktober auf das Fachbereichskonzert Schlagzeug, wie bei der Hauptversammlung bekannt wurde. Anlässlich der 1200-Jahr-Feier wird in Rötenbach im November in der Benedikt-Winterhalder-Halle ein Konzert der Streicher zu hören sein. Die Jugendmusikschule ist aber auch begehrt bei nationalen und internationalen Großveranstaltungen, so spielt die Big-Band auf dem Landesmusikschultag in Heilbronn.

Im vergangenen Jahr konnten 34 450 Euro in die Rücklagen geführt werden. Die Einnahmen in Höhe von 817 939 Euro setzen sich zusammen aus 62 Prozent durch die Unterrichtsgebühren (511 988 Euro), 16,79 Prozent (137 360 Euro) durch die Zuschüsse der Gemeinden und 7,63 Prozent (62 389 Euro) Zuschuss des Landes. Bei den Ausgaben, insgesamt 817 939 Euro, schlagen die Personalkosten (hauptamtliche Lehrer) mit 453 175 Euro (55,4 Prozent) und Honorarlehrer plus Künstlersozialabgabe mit 227 953 Euro (27,87 Prozent) zu Buche. Diese Kostenaufstellung zeigt, wie wichtig die Gründung des Fördervereins war, der bereits 30 Mitglieder aufweisen kann.