Aufatmen ist bei der Volkshochschule Hochschwarzwald (VHS) angesagt. Nach Monaten von Staub und Lärm sind die Umbauarbeiten des VHS-Gebäudes in Neustadt nun fast abgeschlossen, wie Geschäftsführerin Karin Hausmann informiert. Stolz konnte sie die neuen Räumlichkeiten nun vorstellen, welche eine wesentliche Verbesserung darstellen.

So wurden zwei Seminarräume mit einer Größe von je 67 Quadratmeter geschaffen, einer davon barrierefrei. Vor allem die Hand-in-Hand-Arbeit der Handwerker lobten die beiden Vorsitzenden Armin Hinterseh, Bürgermeister aus Titisee-Neustadt, und sein Kollege aus Bonndorf, Michael Scharf.

Aus dem städtischen Gebäude ist nun eine Heimat der VHS geworden, die bisher über zahlreiche Räume in der Stadt und in den Ortsteilen verstreut war. „Eine Win-Win-Situation“, sagte Hinterseh, zumal das Gebäude, welches 1968 an das Kneippkurmittelhaus im Stadtzentrum angebaut wurde, nun nicht mehr von den zehn Gemeinden unterhalten werden müsse. Die VHS hat nun alles unter einem Dach. So ist nicht nur die Geschäftsstelle hier besetzt, sondern hier werden von 8.45 Uhr bis 21 Uhr auch verschiedene Kursangebote angeboten. „Die Kurse in den Räumlichkeiten der Schulen waren vor allem auf Abende begrenzt“, so Karin Hausmann. Nun können zahlreiche Kurse auch morgens oder tagsüber angeboten werden.

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Die Geschäftsstelle, bisher im Erdgeschoss untergebracht, kann nun mit ansprechenden Räumen aufwarten. „Hier lässt es sich auch besser arbeiten“, mutmaßten die beiden Bürgermeister lachend. Natürlich wurde auch energetisch das Gebäude auf Vordermann gebracht mit neuen Fenstern. Im kommenden Jahr wird auch das Dach noch in Angriff genommen. 2020 sind auch noch die sanitären Anlagen an der Reihe sowie die Brandschutzauflagen.

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Die Umbaumaßnahmen und das gleichzeitige Arbeiten sei für die Mitarbeiter schon eine Herausforderung gewesen, so Scharf. Bei allen Baumaßnahmen habe man auch auf die Kosten geachtet, denn die Volkshochschule muss das Geld aus eigener Kraft aufbringen. 260 000 Euro Betriebsmittel und 100 000 Euro an Rücklagen standen zur Verfügung, wie der Geschäftsbericht 2017 aufzeigte. Bisher wurden 185 000 Euro verbaut.

Träger der Volkshochschule Hochschwarzwald sind die zehn Hochschwarzwald-Gemeinden Bonndorf, Breitnau, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Hinterzarten, Lenzkirch, Löffingen, Schluchsee und Titisee-Neustadt.