Eine beachtliche Bilanz ehrenamtlicher Arbeit zog der Kreisverband des Roten Kreuzes nach dem Wochenende. Das Feuerwerk in Schluchsee am Samstagabend ist zwar seit Jahren ein beschauliches Erlebnis für die Bürger und Feriengäste im Hochschwarzwald. Doch für die vielen ehrenamtlichen Helfer im Deutschen Roten Kreuz (DRK) blieb dafür am Wochenende bislang wenig Zeit. Allein während dem farbenprächtigen Holi Fest in Neustadt an der Schanze mit mehreren tausend Besuchern mussten von Freitagabend bis zum späten Samstagabend rund 90 Versorgungen samt Einsatz von Rettungswagen und Notarzt geleistet werden. Das Einsatzspektrum bei dem Sanitätswachdienst reichte da für die knapp 25 Helfer des Ortsvereins Titisee-Neustadt von zahlreichen Augenspülungen nach Farbe im Gesicht bis hin zu erneut vielen Stichen durch Wespen. Für die Versorgungen im Bereich der Schanze war es allerdings nicht erforderlich, sich noch farblich anzupassen, die Einsatzbekleidung reichte aus um als Helferin oder Helfer erkennbar zu sein. Deshalb musste die Bekleidung nach dem Einsatz nicht erneuert werden. Für viele Besucher deutlich beschaulicher war es hingegen während der Neuauflage des Seefestes in Schluchsee. Dort verweilten allein rund ums Feuerwerk am späten Abend knapp 10 000 Besucher. Das Deutsche Rote Kreuz hatte sich deshalb für diesen Sanitätswachdienst gut vorbereitet und war deshalb bis zum Morgengrauen des Sonntages mit rund 20 ehrenamtlichen Helfern präsent. Diese kamen aus den umliegenden DRK Ortsvereinen wie Lenzkirch, Löffingen und St. Blasien sowie Schluchsee. Unterstützung erhielten sie dabei von Notarzt Winfried Grohmann. Zu versorgen hatte das DRK dann bei den sechs Fällen samt zwei Transporten mit Rettungswagen bis zum Sonntagmorgen vorwiegend alkoholisch bedingte Ausfallerscheinungen, Schnittwunden oder Patienten nach Körperverletzungen.