Sportlich können die Kegler des Sportkeglervereins Hochschwarzwald (SKVH) absolut punkten. "Allerdings sieht es mit dem Nachwuchs eher schlecht aus", wie Vorsitzender Dieter Kramer bei der Hauptversammlung bemängelte. Doch dies ist nicht einzige Sorge, welche die Sportkegler plagen. Auch die Schließung der Kegelbahnen – seit dieser Saison auch die in Dittishausen – bereiten ihnen Sorgenfalten.

Umso erfreulicher ist da die Ehrung von Ilse Krügel, eine aktive Keglerin, engagierte Funktionärin und eine Vorzeigesportlerin. "Die Verdienstnadel in Gold des Deutschen Kegelbunds wird an verdiente Mitglieder für ihre langjährige geleistete außergewöhnliche Arbeit für den Kegelsport vergeben", informierte Dieter Kramer. Diese Ehrung gebührte Ilse Krügel, die seit 1977 dem Kegelsport die Treue hält, beim DKC Saig und seit 2010 beim KSV Hölzlebruck. Beim SKC Saig war sie von 1994 bis 2010 Vorsitzende und gleichzeitig auch Jugendwartin. Seit 2011 ist sie Schriftführerin beim KSV Hölzlebruck. Von 2002 bis in die Saison 2015/16 war Ilse Krügel zudem Schiedsrichterin mit der B-Lizenz. Beim SKVH ist sie seit 2012 stellvertretende Vorsitzende und seit 1985 engagiert sie sich als Kassiererin. Diese Positionen betreut sie auch heute noch und erst in der kommenden Saison möchte sie dieses Aufgabenfeld weitergeben. Zu ihrem außergewöhnlichen Engagement zählt auch die Verbandskassenprüfung beim SKVS. Neben diesen Verdiensten ist Ilse Krügel noch eine leidenschaftliche und erfolgreiche Sportkeglerin.

Die Auszeichnung des Deutschen Kegelbund für 40-jährige Aktivität durfrte auch der Spieler des SKV Bonndorf, Hubert Haury, in Empfang nehmen.

Das Nachwuchsproblem sprach auch der Vorsitzende Dieter Kramer an. Eine Möglichkeit könnte hier sein, der Jungend Verantwortung zu übergeben, damit diese ihre Ideen einbringen könnte. Diesen Generationswechsel würde Kramer gerne auch in den "oberen Gremien" sehen. Der allgemeine Rückgang des Sportkegelns – ein Sport der eigentlich bis ins höhere Alter ausgeübt werden könnte – sieht man beim SKVH klar im Rückgang der Kegelbahnen. Die verbleibenden Clubs und Mannschaften werden dadurch auf die noch wenigen Bahnen zusammen gedrückt. Die vielen Spiele und notwendigen Trainings können auf den wenigen Bahnen kaum noch bewältigt werden.