Es ist nicht immer einfach, bei einem Unterhaltungsprogramm auch interessante, spannende und witzige Übergänge zu präsentieren. Für die beiden Eisenbacher Showgirls Nina Raufer und Sabrina Weber absolut kein Problem beim Jubiläumsabend zum 44. Geburtstag der Bergmannszunft. Zwar sind die beiden aktiven Vorstandsmitglieder in der Narrenzunft Eisenbach bei den traditionellen Zunftabendauftritten keine Unbekannten, doch beim Jubiläumsabend saßen im Publikum auch das Gremium der Schwarzwälder-Narrenvereinigung und zahlreiche Gäste von außerhalb.

Tolle Moderation führt durch den Abend

Doch die 29-jährige HTG-Mitarbeiterin Nina Raufer und die 32-jährige Marketingleiterin Sabrina Weber zogen alle Register ihres Showtalents, um das Publikum zu begeistern. Charmant, witzig und kreativ führten sie das närrische Volk von Auftritt zu Auftritt, immer mit den Programmpunkten irgendwie verknüpft. Manches "oh" durfte Clown Paulinchen (Nina) kassieren, welche unbedingt in die große Welt der Manege aufgenommen werden wollte. Ob als Akrobatin, Dompteurin oder gar auf dem Hochseil, die gestrenge Zirkusdirektorin (Sabrina) hatte mit Paulinchen kein Einsehen, obwohl sie schon längst in die Fußstapfen des bekannten Clown Oleg Popow geschlüpft ist. Ob der bekannte Zirkus Roncalli genauso streng war, lässt sich nicht erahnen. Ganz sicher aber hätte die Eisenbacher Zirkusdirektorin beim Zirkusfestival in Monte Carlo nicht nur Fürst Albert begeistert. So wundert es nicht, dass das närrische Volk in Eisenbach von Sabrina und Nina einfach nur hingerissen waren.

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Völlig überrascht wurden beim Brauchtumsabend die beiden Bergmänner (Bergdamen) Renate Knöpfle und Mardcela Dematio. Beiden gehören seit 44 Jahren dem Narrenverein an. Sie wurden vom Narrenvater Manuel Peghini zu Ehrennarren ernannt. Beide Damen entstammen Eisenbacher Fastnachtsfamilien und haben das Fastnachtsgen schon als Babys mit in die Wiege gelegt bekommen.

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Dieses Fastnachtsgen scheint in Eisenbach vorzuherrschen, was sich nicht nur beim Jubiläumsabend zeigte. Ganz Eisenbach feierte drei Tage lang den 44. Geburtstag. In der Halle, in den Zelten, in den zwei Partydörfern oder auf der Straße steppte der Bär. Das kleine Eisenbach zeigte sich als beeindruckenden Gastgeber. Gut kam auch der Shuttlebus an, um die Narren sicher wieder nach Hause zu fahren.

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