Eine Rekord-Einschulungszahl von 105 neuen Fünftklässlern bilanziert Jutta Brecht, die Schulleiterin des Kreisgymnasiums Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt. Auch im neuen Schuljahr ist die Lehrerversorgung an der Schule gesichert.

  • Schülerzahlen: Insgesamt werden 610 Schüler in 27 Klassen am Kreisgymnasium unterrichtet. Beachtlich ist die Einschulung der neuen Fünftklässler: Waren es im vergangenen Jahr noch 78 Schüler (drei Klassen) so sind es heuer 106 Neulinge, die in vier Klassen den Weg des gymnasialen Bildungswegs nun eingeschlagen haben.
  • Schüler-Paten: Die Fünftklässler werden nicht allein gelassen, sie bekommen einen Pate zur Seite gestellt. Die Schüler der Klassenstufen sechs bis zehn können sich hier im großen Schwerpunkt des Kreisgymnasium "soziales Engagement" einbringen. So begleiten die Paten die "Neuen" anfangs auf dem Schulweg, stehen mit Rat und Tat zur Seite, um sich in der neuen Schule zurecht zu finden und Probleme zu lösen. Schüler-Pate ist nur ein Mosaiksteinchen im Bereich "soziales Lernen".
  • Lehrerversorgung: "Ich bin dem Regierungspräsidium dankbar, dass trotz der Probleme im ländlichen Raum Lehrkräfte zu finden, wir im Kreisgymnasium auf eine hundertprozentige Lehrerversorgung bauen können. Somit können wir eine hundertprozentige Unterrichtsversorgung aller Fächer qualifiziert und im vollen Umfang anbieten", freut sich Direktorin Jutta Brecht. Zusätzlich könne man Schüler durch Förderstunden in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Französisch und Latein unterstützen. Im Kreisgymnasium Hochschwarzwald unterrichten 63 Lehrkräfte, inklusive sieben Referendare mit eigenem Lehrauftrag. In den nächsten Wochen kämen noch je ein Praktikant im Schulpraxissemester und Orientierungspraktikum.
  • Rhythmisierung: Gut bewährt hat sich die Rhythmisierung des Schultags, die im vergangenen Jahr eingeführt wurde. Durch die Einführung der Doppelstunden hat man im Gymnasium der veränderten Lern- und Zeitkultur Rechnung getragen. Die Doppelstunden seien schülergerecht, unterstützen die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Dadurch sei der Schultag auf zwei gleiche Längen mit je zwei gleich großen Pausen mit je 20 Minuten verändert worden. Nur noch einzelne Stunden seien auf 45 Minuten ausgerichtet, ansonsten gehört den Doppelstunden die Zukunft.