Die Franz Morat Group blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Geschäftsführer Gökhan Balkis berichtet bei der Weihnachtsfeier in der Löffinger Festhalle über ein Jahr der Rekorde und die positiven Entwicklungen an den internationalen Produktionsstandorten der Unternehmensgruppe. Gesellschafter Daniel Morat würdigt die Leistungen der Belegschaft und der Geschäftsführung. „Mit einem Umsatz von über 91 Millionen Euro hat die Franz Morat Group den Rekordwert des Vorjahres erneut gesteigert. Seit 2010 konnte der Umsatz nahezu verdoppelt werden“, informierte Balkis. Für 2019 kündigt Balkis einen weiteren Umsatzanstieg an. Bereits im kommenden Jahr wird mit einem Planwert von 100 Millionen Euro der nächste große Meilenstein der Unternehmensgeschichte anvisiert.

„Wachstumstreiber sind insbesondere die boomenden Märkte Elektromobilität, Automotive, Intralogistik und Reha-Gerätetechnik, in denen die Franz Morat Group ihre Präsenz in den vergangenen Jahren mit innovativen Antriebslösungen und großvolumigen Aufträgen kontinuierlich ausgebaut hat“, informierte der Geschäftsführer. Dies resultiere in Rekordwerten beim Auftragseingang, der zwölf Prozent über Plan liege und beim Auftragsbestand.

„Wir können stolz darauf sein, was wir 2018 erreicht haben. Unsere Leistungen werden auch von unseren Kunden honoriert“, freut sich Balkis.

Eine genaue Prognose bezüglich der Entwicklung der Konjunktur traut sich Balkis jedoch nicht zu. „Man spürt durch die aktuellen Geschehnisse am Automobilmarkt eine Verunsicherung, die sich indirekt auf die gesamte Industrie auswirkt“, so der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe. Sollte am Markt eine Stagnation oder eine Krise eintreten, könne man den Wachstumskurs aufgrund der Branchenvielfalt und der anlaufenden Projekte dennoch fortsetzen, so Balkis weiter.

Einen wesentlichen Beitrag leisten hierzu auch die internationalen Produktionsstandorte. „Es freut mich persönlich sehr, dass unser Spritzgießwerk F. Morat México im mexikanischen Automobilgürtel in Lerma bereits nach gut einem Jahr operativer Tätigkeit schwarze Zahlen schreibt“, betonte Balkis, der sich mit der Entwicklung an den internationalen Produktionsstandorten zufrieden zeigt. Das 2015 in Betrieb genommene Montagewerk Framo Morat Polska in Nowa Ruda, Polen ist laut Balkis ebenfalls eine Erfolgsstory, die zur nachhaltigen Steigerung der Produktivität beiträgt und wichtige Kapazitäten für die ganze Unternehmensgruppe schafft.

In unmittelbarer Nachbarschaft wird aktuell ein weiteres Produktionswerk für die Fertigung von Antriebslösungen für die Elektromobilität errichtet. Das Anfang des Jahres gemeinsam mit dem renommierten Automobilzulieferer Swoboda gegründete Joint Venture Morat Swoboda Motion verfügt in der ersten Ausbaustufe über eine Produktionsfläche von rund 4500 Quadratmeter. Aktuell werden die ersten Maschinen in Nowa Ruda in Betrieb genommen, bereits im Juni 2019 startet mit rund 40 Mitarbeitern die Serienproduktion.

Auch am Stammsitz in Eisenbach kündigte Balkis weitere Investitionen an: „Wachstum braucht Platz, daher haben wir bereits Pläne für eine Flächenerweiterung von 5000 Quadratmeter in der Schublade, die wir in 2019 detaillieren werden“, so Balkis.

In seinem Jahresrückblick bedankte sich Balkis bei allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation und der hohen Auslastung in der Produktion sei der Erfolg der Franz Morat Group der Verdienst jedes einzelnen Mitarbeiters, so Balkis weiter. Als Anerkennung für die hohe Einsatzbereitschaft wird allen Mitarbeitern eine freiwillige Prämie ausbezahlt. Aktuell beschäftigt die Franz Morat Group insgesamt 665 Mitarbeiter. Allein 2018 wurden 82 neue Mitarbeiter eingestellt. Um für die Ziele und Herausforderungen der kommenden Jahre gewappnet zu sein, werde man den Personalstamm schon im nächsten Jahr auf über 700 Mitarbeiter aufstocken.

Daniel Morat, Gesellschafter der Franz Morat Group, griff die Worte von Balkis auf und spendete auch im Namen seines ebenfalls anwesenden Bruders Franz Robert Morat Anerkennung für die Leistungen der Geschäftsführung und die Energie und Bereitschaft der gesamten Belegschaft, den qualitativen Wandel des Unternehmens konsequent voranzutreiben. „In Zeiten, in denen der Blick in die Nachrichten nicht immer Grund zur Freude liefert, kommen wir immer gerne nach Eisenbach, um uns über die guten Zahlen und Ergebnisse zu freuen“, erläuterte Morat abschließend.