„Zufrieden und stolz“ ist der DRK-Kreisverband Hochschwarzwald mit seiner Arbeit. Wolfgang Schäfer-Mai, Vorstand und Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Freiburg, verdeutlichte bei der Kreisversammlung in Lenzkirch, dass die DRK auf ein erfolgreiches Jahr vielschichtiger Aufgaben zurückblicke. Dennoch wird er sein Amt aufgeben und das DRK muss sich auf die Suche nach einem neuen Kreisgeschäftsführer begeben. „Nachdem bereits ein eventueller Nachfolger gefunden war und dieser vor kurzem doch absagte, läuft die Suche nach einem Nachfolger", bekannte Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Lampe. 15 Jahre ist es her, dass der Kreisverband, dem 37 Gemeinden vom Kaiserstuhl bis zum Hochschwarzwald angehören, gegründet wurde. „Trotz anfänglicher Bauchschmerzen war die Verschmelzung eine richtige Entscheidung“, betonte Lambert. „Die Ortsvereine haben zu einer Einheit gefunden“, erklärte er weiter. Der Kreisverband kann sich bei rund 26 Millionen Euro Umsatzvolumen und der Arbeit von 700 Mitarbeitern weiterhin auf grundlegend, stabile Rahmenbedingungen verlassen. Er zählt zu den größten Rotkreuzverbänden Baden-Württembergs.

Ein großes Thema ist immer noch der Rettungsdienst, der aufgebaut wurde. Gestiegen ist die Anzahl der Rettungswageneinsätze in Freiburg von 9345 in 2015 auf 10 506 in 2016. Ebenso in Bonndorf und St. Blasien. Weniger Einsätze mussten bei der Rettungswachen Schluchsee, Neustadt und Löffingen gefahren werden. In Schluchsee wurde die Rettungswache im Vorjahr 1056 Mal gerufen und 2016 lag die Zahl bei 1128. In Löffingen waren es 2016 immerhin 1005 Einsätze und im Vorjahr 1100. Im Gesamtgebiet des Kreisverbandes waren es 15 457 Krankentransporte. Im Vorjahr lagen ihre Zahl noch bei 20 699. Die integrierte Leitstelle vermittelte 2016 noch 45 790 Notfalleinsätze. Auch hier ist ein Rückgang zu sehen. 2015 lag ihre Zahl noch bei 46 520. Gestiegen sind die Notarztalarmierungen von 11 035 auf 11 059 sowie die Hubschrauberalarmierungen von 1906 auf 1911. Mit 94,7 Prozent wurden die Hilfsfristen beim Einsatz der Rettungswagen eingehalten. 2015 wurde die Zeit zu 92,7 Prozent eingehalten. Auch die Notarztfristen sind erfreulicherweise von 92,05 Prozent auf 93,25 Prozent angestiegen. „Das DRK sorgt dafür, dass Mitarbeiter in dieser Sparte eine rettungsdienstliche Qualifikation und werden regelmäßig fortgebildet“, betonte Lampe. Großen Wert legt das DRK auf die qualifizierte Ausbildung seiner Mitarbeiter. In Bewegung sind auch die neuen Bereiche der DRK im sozialen Dienst und bei den Senioren, wo er die Unterstützung des Ehrenamtes in den Ortsvereinen forderte. Für die nächsten zwei Jahren soll laut Schäfer-Mai die Mitarbeiterzahl auf 900 und der Umsatz auf 30 Millionen Euro ansteigen.