Wenn der Schnee in Massen fällt, dann schlägt die Stunde der Winter- und Räumdienste der Stadt. Sie sind elementar, um die Straßen frei und befahrbar zu halten. Wenn der Schnee fällt, gehen allerdings auch die zahlreichen Probleme los, die damit einher gehen.

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Am Dienstag sei es gegen 14.30 Uhr mit den Arbeiten losgegangen, um vor Einsetzen des Berufsverkehrs alles frei zu haben, erläutert Alexander Misok vom Stadtbauamt. Das Räumen habe sich bis in den Feierabendverkehr gezogen, es habe aber „kein Unverständnis, kein Hupen oder Chaos gegeben“, sagt Misok.

Mehr Autos am Straßenrand

Was jedoch immer häufiger festgestellt werde: Es gibt immer mehr parkende Fahrzeuge am Straßenrand. „Alle sind heute hochmobil und wenn die Leute sich noch über den letzten Zentimeter in eine Lücke pressen, dann kommen wir mit den Räumfahrzeugen auch durch.“ Um nach der Arbeit zuerst den eigenen Hof zu räumen, haben allerdings zusätzlich viele weitere ihr Fahrzeug erst mal am Straßenrand abgestellt. „Das war keine Absicht, aber hat uns behindert“, erklärt Misok.

Vom Hof auf die Straße

Öfter werde auch festgestellt, dass auch der Schnee von den Privathöfen auf der Straße lande: „Vom Gehweg kommt das oft vor. Wenn aber auch der andere Schnee auf der Straße landet, dann wird das zu viel.“ Dass das Räumfahrzeug manchmal auch erst komme, wenn der Gehweg schon frei sei, könne eben nicht immer anders geregelt werden. „Meine Bitte ist daher: Den Schnee auf dem eigenen Grundstück zu verstauen, dass er nicht andere behindert“, sagt Misok.

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Reichlich Schnee soll kommen

Die Stadt bekomme auf den eigenen Bereich abgestimmte Wetterberichte. Und es soll wieder kräftig schneien, eventuell sogar schon ab heute Abend, Mittwoch 13. Januar, 19 Uhr: „17 bis zu 41 Zentimeter. Da fahren wir in einer Schicht die Strecken sicher dreimal“, so Misok. Bereits ab 3 Uhr morgens sei dann schon „volles Programm“. „Werden es tatsächlich 41 Zentimeter, dann müssen wir schauen, wie wir es hinbekommen.“ Jede Straße fünf Minuten nach Schneefall wieder frei zu haben: „Das ist nicht machbar.“