Für den 12-wöchigen Zeitraum, in dem aufgrund der Corona-Pandemie und Anordnungen des Landes kein Probe-, Übungs- und Trainingsbetrieb stattfinden konnte, verzichtet die Stadt darauf, von Vereinen für die Überlassung von städtischen Hallen und anderen Räumlichkeiten Gebühren zu erheben. Das beschloss der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Die Regelung gilt in jedem Fall für die Zeitspanne von Mitte März bis Anfang Juni und gilt solange, bis die Nutzung der Räume durch die Vereine wieder tatsächlich und sinnvoll möglich ist.

Entscheidung fällt einstimmig

Im Falle der Sporthalle ist dies seit dem 2. Juni unter Auflagen wieder möglich, bei anderen Räumen wird dies, trotz der mittlerweile erfolgten Lockerungen, erst zu einem späteren Zeitpunkt der Fall sein. Einer Berechnung der Stadtverwaltung zufolge beläuft sich dieser Gebührenverzicht auf eine Gesamtsumme von rund 6200 Euro.

Nicht gerüttelt wird, auch das hat der Gemeinderat beschlossen, an den Zuschüssen für die Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Vereinsförderung: Sie wird, trotz der rund dreimonatigen Corona-bedingten Zwangspause, für das gesamte Jahr ausbezahlt.

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Was den Gemeinderat neben der 12-wöchigen Corona-Zwangspause bewog, den Vereinen die Gebühren für diesen Zeitraum zu erlassen, war auch der Umstand, dass vielen Vereinen, weil Veranstaltungen ausfallen oder auf das kommende Jahr verschoben werden mussten, dieses Jahr wesentliche Einnahmequellen wegbrechen.

Wie die Stadtverwaltung Bräunlingen mitteilte, können Vereine, vorausgesetzt sie weisen ein Hygienekonzept gemäß der Regeln des Landes vor, seit dem 1. Juli Räume in städtischen Gebäuden wieder nutzen. Auch der Betrieb in den Sporthallen wird ab 1. Juli schrittweise wieder aufgenommen.

Laut Corona-Verordnung darf man seit dem 1. Juli im öffentlichen Raum in einer Gruppe von bis zu zwanzig Personen unterwegs sein, unter bestimmten Auflagen sind Veranstaltungen wieder möglich.