Zulässig sind Sportarten auf dem Wasser, wie zum Beispiel Stand-Up-Paddling oder Kajak fahren, wenn die Mindestabstände eingehalten werden. Auch das Sonnenbaden und Sporttreiben um den See herum ist unter Beachtung der Corona-Verordnung weiterhin erlaubt. „Wir halten uns an die Rechtslage“, sagt Bertsche und bringt in Erinnerung, dass die Stadt keinen Gemeindevollzugsdienst aufweise, den man zur Beobachtung des Badebetriebs abstellen könne.

Wassersport ist erlaubt (von links) Bernhard Hauser und Albert Frey üben auf diesem Archivbild mit ihrem neuen Boot auf dem Kirnbergsee.
Wassersport ist erlaubt (von links) Bernhard Hauser und Albert Frey üben auf diesem Archivbild mit ihrem neuen Boot auf dem Kirnbergsee. | Bild: privat

Warum aber nahezu alle Freizeitnutzungen unter Einhaltung des gebotenen Abstands möglich sind, das Schwimmen im See aber nicht, erklärt die stellvertretende Hauptamtsleiterin Yvonne Roth. Im Gegensatz zum öffentlichen Raum an Land sei es im Wasser schwieriger, unbeabsichtigte Begegnungen zu vermeiden.

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Vor dem Hintergrund der sich mitunter täglich ändernden Corona-Vorschriften betont Bertsche, es gebe einen Unterschied zwischen der Erlaubnis durch das Land und der Umsetzung durch die Kommune: sei es bei der Wiederöffnung der Spielplätze oder aktuell beim Jugendtreff. Der könnte zwar Dienstag öffnen, aber erst am heutigen Freitag seien der Stadt die Umsetzungsbeistimmungen vorgelegen. „Die Umsetzung muss gesetzeskonform sein, die Stadt hat auch eine Vorbildfunktion“, verdeutlicht der Hauptamtleiter. So werde der Jugendtreff wohl erst nach den Ferien öffnen.

Im Sommer ist hier an heißen Tagen die Hölle los: der Kirnbergsee mit dem Campingplatz in Unterbränd im Hintergrund.
Im Sommer ist hier an heißen Tagen die Hölle los: der Kirnbergsee mit dem Campingplatz in Unterbränd im Hintergrund. | Bild: Wursthorn, Jens

Weil der Kirnbergsee ein wichtiges Naherholungsgebiet für Bräunlinger und ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus dem Landkreis ist, erinnert die Stadt nicht zufällig vor den Feiertagen an das Badeverbot. Es gelte Menschenansammlungen zu vermeiden. Gerade an warmen Tagen gehe es am See zwischen den Badegästen oft sehr eng zu. Und vielleicht ist Baden bald möglich. Die Stadt werde die aktuellen Entwicklungen genau beobachten und kurzfristig reagieren, um das Baden wieder zu ermöglichen, so Bertsche.

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