Die Bräunlinger Landfrauen haben dem Remigiusbrunnen beim Stadttor mit bunten Girlanden und bemalten Ostereiern ein österliches Aussehen verliehen. Viele Bräunlinger sehen dies in der Coronazeit als erfreulichen zusätzlichen Lichtblick im Stadtkern. „Wir wollen in der Kernstadt mit unserer spontanen Brunnenschmückaktion einen österlichen Akzent im Städtle setzen“, erklärte die Landfrauenvorsitzende Edeltraud Hofacker während der Brunnenverschönerung.

In Heimarbeit hatten die Landfrauen bunte Girlanden hergestellt, Eier mit unterschiedlichen Farben bemalt und die Schmückung mit grünem Tannenreisig vorbereitet. „Das sieht toll aus“, sagte eine Passantin, die bei der Schmückaktion kurz zuschaute.

In vielen Gemeinden gehört die Dekoration von Brunnen zu den beliebten Bräuchen in der Osterzeit, mit vielen bunt bemalten Ostereiern die früher oft häufig in Form einer Krone angeordnet wurden. Doch auch frisch geschlagene junge Äste, Blumen und Papierbänder in allen Regenbogenfarben werden gern als Osterschmuck verwendet.

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Durch einen Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahre 1960 wurde der Remigiusbrunnen für damals 4000 Mark in Auftrag gegeben. Die Ausführung erfolgte in gewaschenem Rheinsand mit Quarzsandzusatz. Die Seitenflächen wurden gestockt, die Brunnenumrandungen geschliffen und die Seitenkanten am Brunnenstock scharriert bearbeitet. Die Brunnenfigur stammt noch von dem an dieser Stelle gebauten früheren Gussbrunnen.